Stadt Velbert gibt Energiespartipps bei der Festbeleuchtung

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Die Stadt Velbert setzt bei der Weihnachtsbeleuchtung neuerdings auf besondere Effekte, wie hier am Eingang der unteren Fußgängerzone. Meist kommen bei der abendlichen Dauerbeleuchtung energiesparende LEDs zum Einsatz. Foto: Mathias Kehren
Die Stadt Velbert setzt bei der Weihnachtsbeleuchtung neuerdings auf besondere Effekte, wie hier am Eingang der unteren Fußgängerzone. Meist kommen bei der abendlichen Dauerbeleuchtung energiesparende LEDs zum Einsatz. Foto: Mathias Kehren

Velbert. In vielen Fenstern sieht man Lichterketten, die die dunklen Nachmittage der nächsten Wochen gemütlicher machen sollen. Auch das Velberter Stadtmarketing sorgt zusammen mit seinen Kooperationspartnern für weihnachtliche Stimmung in allen drei Stadtbezirken. Dabei senkt der Umstieg auf LED-Leuchtmittel den Energieverbrauch.

Unter anderem unterstützten in Velbert-Langenberg Giebelketten, die Anfang Dezember angebracht wurden, die behagliche Atmosphäre der Altstadt. Bei der Anschaffung setzte das Stadtmarketing auf LED-Leuchtmittel, die mittlerweile in vielen Farben und Formen angeboten werden. Dabei ist der Energieverbrauch von LEDs deutlich geringer als bei Glühbirnen, weshalb sie auch von der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Velbert empfohlen werden.

„LED haben einen geringeren Energiebedarf als herkömmliche Leuchtmittel. Wenn also immer mehr Menschen auf LED umsteigen, schützen wir so Klima und Umwelt, davon profitieren alle“, erläutert Anja Hertel, Mitarbeiterin in der Koordinierungsstelle. „Aber auch jede und jeder Einzelne hat einen ganz praktischen Nutzen: Die Energieersparnis macht sich nämlich auch finanziell deutlich bemerkbar“, so Anja Hertel weiter.

Die Energie- und Kosteneinsparung macht Henkel an folgendem Rechenbeispiel deutlich. Eine herkömmliche 75-Watt-Glühlampe verbraucht in der Stunde 75 Wattstunden, wovon jedoch nur etwa vier Watt zu sichtbarem Licht und 71 Watt zu abstrahlender Wärme werden. Diese Wärme ist verlorene Energie, die die Nutzenden viel Geld kostet. Bei einer Brenndauer von 1.000 Stunden im Jahr und einem durchschnittlichen, aktuellen Strompreis von 33 Cent pro Kilowattstunde entstehen Kosten von 24,75 Euro.

Eine LED-Lampe, deren Leuchtkraft mit der der 75-Watt-Glühlampe vergleichbar ist, verbraucht hingegen nur etwa 12 Watt in der Stunde. Bei gleicher Brenndauer, 1.000 Stunden, liegen die Stromkosten hier also im Rechenbeispiel nur bei 3,96 Euro pro Jahr und damit um mehr als 80 Prozent niedriger.