Wülfrather Krippenweg bis 6. Januar verlängert

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In Wülfrath hat die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde einen Krippenweg in der Stadtkirche aufgebaut, der ohne Anmeldungen besucht werden kann. Fotos: Kling

Wülfrath. Schon frühzeitig hatte sich die Ev.-ref. Kirchengemeinde entschieden, zu Heiligabend keinen Gottesdienst anzubieten, sondern einen Weihnachtsparcours aufzubauen.

Dass nun alle Gottesdienste abgesagt wurden, hat die Kirchengemeinde darin bestärkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Da die Besucherzahl an Heiligabend aufgrund der Corona-Beschränkungen limitiert werden musste, konnten nicht so viele Menschen in den Genuss der Ausstellung kommen, wie wahrscheinlich gewollt hätten. Die Karten waren innerhalb weniger Tage vergeben. Aus diesem Grund ist die Ausstellung bis zum 6. Januar verlängert.

Nachdem ersten Treffen eines Vorbereitungsteams Ende Oktober bildeten sich kleine Gruppen für die Erarbeitung der einzelnen Stationen.

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Für die Station „Auf dem Weg“ haben Ingrid Janssen und Günter Klempau Froning eine syrische Familie interviewt. Sie erzählt von ihrer Flucht aus Aleppo. Mit dieser ergreifenden Geschichte beginnt der Krippenweg durch die Stadtkirche.

Die zweite Station „An der Herbergstür“, die nur mit einem kleinen Halbsatz in der Bibel erwähnt wird, haben Claudia Bergermann, Karin Fritsche und Christa Hoffmann eine Herberge gestaltet, die einem zugleich einladend als auch abweisend begegnet.

Für die Krippenszene hat Anke Birkenstock Figuren aus in Beton und Zement getränkten

Tüchern hergestellt und liebevoll gestaltet.

Die Schafsammlung der Station „Bei den Hirten“ hat Denise Hecker organisiert. Bei ihr kann man sich auch melden, wenn man Interesse an einem der Schafe hat. Pfarrer Ingolf Kriegsmann hat den Verkündigungsengel zu dieser Szene gemalt.

Für die Station „Die Drei Weisen aus dem Morgenland“ tauchte Pfarrer Thomas Rehrmann und seine Familie tief in den Orient ein und gestalteten ein Beduinenzelt. Dafür wurden über hundert goldene Sterne gebastelt und an der Kirchendecke aufgehangen.

Ebenso wurden für die Weihnachtstüten, die sich die Besucher mitnehmen dürfen, über 200 Sterne gebastelt, Texte und Grußkarten erstellt und zusammengepackt.

Die faszinierende Ausstellung kann jetzt noch bis zum 6. Januar besucht werden. Die Öffnungszeiten: 10 bis 12.30 Uhr und 15 bis 17 Uhr. Am 1. Januar ist die Ausstellung geschlossen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es können Gruppen von maximal fünf Personen (+ Kinder unter 14 Jahren) aus zwei Haushalten eingelassen werden.