NRW-Behindertenbeauftragte: Teilhabe am Impfprozess darf nicht an Treppen scheitern

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Claudia Middendorf fordert die barrierefreie Gestaltung von Impfzentren. Foto: Land NRW
Claudia Middendorf fordert die barrierefreie Gestaltung von Impfzentren. Foto: Land NRW

Düsseldorf/Kreis Mettmann. Die Zugänge zu den NRW-Impfzentren sollten barrierefrei gestaltet werden, appelliert Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung, an die Kreise und Städte.

Hoffnungen werden verbunden mit den beginnenden Impfungen im Februar. Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, appelliert an die Kreise und kreisfreien Städte, alle 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen barrierefrei zu gestalten.

Die Landesbehinderten- und Patientenbeauftragte verdeutlicht: „Für Menschen mit Behinderung ist eine barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von hoher Bedeutung. Eine gleichberechtigte Teilhabe am Impfprozess darf weder an Treppen, noch an der fehlenden Umsetzung der nordrhein-westfälischen Corona-Impfstrategie scheitern, die sich klar für die Barrierefreiheit ausspricht.”

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Allen Menschen mit Beeinträchtigung müsse eine barrierefreie Teilnahme ermöglicht werden, so Middendorf und meint damit unter anderem Personen mit Sinnesbehinderungen, Personen im Rollstuhl oder mit Geheinschränkungen, Personen mit kognitiven Einschränkungen oder psychischen Beeinträchtigungen.

Probeläufe in den Impfzentren, bei denen die Impfstraße vorab auf Barrierefreiheit getestet wurde, hätten verdeutlicht, dass Kommunen die Barrierefreiheit ernst nehmen, so die NRW-Behindertenbeauftragte. Dennoch: Es sei darauf zu achten, dass vor Ort beispielsweise Gebärdensprachdolmetscher und Sanitäranlagen für Personen im Rollstuhl vorgehalten werden.

Als Landesbehindertenbeauftragte steht Claudia Middendorf mit den Fachverbänden in der Abstimmung einer Checkliste, sodass vor Ort besser auf Barrieren eingegangen werden kann.