DAK-Gesundheit bietet Pflegekurs als E-Learning-Angebot

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Menschen mit einer Demenzerkrankungen benötigen im Alltag Unterstützung. Foto: pixabay

Mettmann. Angehörige pflegen ist fordernd. Oft fehlt die Zeit, an einem Pflegekurs teilzunehmen. Der kostenlose DAK-Pflegecoach ist jederzeit online nutzbar und beantwortet Fragen zur häuslichen Pflege, zu Alzheimer und Demenz sowie zum Wohnen und Leben im Alter. Nutzer können sich bei dem Online-Pflege-Coach direkt unter folgendem Link anmelden: www.dak-pflegecoach.de.

Die Inhalte des Online-Pflegekurses entsprechen vom Umfang her einem Pflegekurs der vor Ort in Anspruch genommen werden kann. In Zeiten der Corona-Pandemie ist die virtuelle Alternative besonders wertvoll. „Der DAK Pflegecoach ist ein E-Learning-Angebot das sich an den Prinzipien realer Pflegekurse orientiert, nutzt aber zusätzlich die Möglichkeiten des Internets“, sagt Christian Lipinski, Chef der DAK-Gesundheit in Düsseldorf. Zu den Vorteilen des virtuellen Lernens zählen unter anderem selbstgesteuertes Lernen, Selbst-Tests oder Animationen.

Im Online-Pflegecoach sind drei verschiedene Kursteile enthalten. Die „Grundlagen der häuslichen Pflege“ sind vergleichbar mit einem „Basiskurs“, der grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Pflege vermittelt, die für die häusliche Pflege pflegebedürftiger Menschen von Bedeutung sind. Im Teil „Alzheimer & Demenz werden Kenntnisse und Fähigkeiten zur Pflege vermittelt, die für die häusliche Pflege von an Demenz erkrankten Menschen wichtig sind. Der Kurs informiert und qualifiziert für den sicheren und wertschätzenden Umgang mit einer an Demenz erkrankten Person. Der Themenbereich „Leben und Wohnen im Alter“ bietet einen schnellen und praktischen Überblick über Wohnformen im Alter. Ziel des Pflegekurses ist es, dem Wunsch nach häuslicher Pflege vieler Pflegebedürftiger nachzukommen.

„Der Nutzen des Online-Angebotes ist immens. Jeder kann zeitlich flexibel online teilnehmen. Das multimediale und interaktive Angebot ist kostenfrei und steht pflegenden Angehörigen zur Verfügung, auch wenn sie nicht DAK-versichert sind“; erläutert Christina Lipinski.