Keine öffentlichen Gottesdienste bis Ende Februar

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Auf dem historischen Markt steht die Kirche St. Lambertus. Foto: André Volkmann
Auf dem historischen Markt steht die Kirche St. Lambertus. Foto: André Volkmann

Mettmann/Wülfrath. Öffentliche Messfeiern bleiben weiterhin ausgesetzt, das ist das Ergebnis einer Dringlichkeitssitzung der Corona-Krisenstäbe des Sendungsraumes St. Lambertus in Mettmann und St. Maximin in Wülfrath.

Wie Pfarrer Herbert Ullmann mitteilt, bleiben die größeren Kirchen zwar zum Gebet geöffnet, Heiligen Messe für die Öffentlichkeit werden jedoch bis Ende Februar ausgesetzt. Digitale Gottesdienstformate an Sonn- und Werktagen bleiben erhalten.

„Die augenblicklich schwankenden, aber immer noch deutlich zu hohen Inzidenzwerte in Mettmann und Wülfrath machen den Schutz der Gottesdienstbesucher und deren Angehöriger vor Infektion und möglicher Verschleppung weiter dringend erforderlich“, heißt es von den katholischen Kirchengemeinden.

Öffentliche Messfeiern seien zwar staatlicherseits „aus gutem Grund nicht verboten“, so die Gemeinden, aber von Bundes- und Landesseite werde immer wieder die dringende Bitte geäußert, Zusammenkünfte auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren.

„Angesichts der hohen Zahlen von Intensivpatienten sehen wir kirchlicherseits auch eine besondere Verantwortung gegenüber dem ohnehin überlasteten medizinischen Personal“, so die Gemeinden. Eine Lockerung in der Frage nach Präsenzgottesdiensten halten die Verantwortungsträger im Sendungsraum daher derzeit für nicht akzeptabel und widersprechen damit der Grundlinie eines Schreibens der Erzbischöflichen Behörde in Köln.

Das Infektionsgeschehen behalten die Gemeinde im Blick: „Im Falle dass die Inzidenzwerte im Sendungsraum mittelfristig nachvollziehbar unter 100 sinken, kann über eine stufenweise Wiederaufnahme von öffentlichen Messfeiern bei zahlenmäßig entsprechend reduziertem Teilnehmerkreis entschieden werden“, so das Ergebnis des kirchlichen Corona-Krisenstabs.