10.000 Euro für Christliches Hospiz Wupperal-Niederberg

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Freut sich über eine 10.000-Euro-Spende: Jennifer Thielen, Leiterin des Christlichen Hospizes Wuppertal-Niederberg. Foto: Hospiz

Wuppertal/Niederberg. Eine Spende über 10.000 Euro hat das Christliche Hospiz Wuppertal-Niederberg von der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) Mettmann erhalten.

„Wir sind froh, so eine Spende ans Hospiz weiterleiten zu dürfen. Die Gelder werden dringend gebraucht“, freute sich Klaus Hunschede, Vorsitzender des Fördervereins Christliches Hospiz Wuppertal-Niederberg.

Es ist nicht die erste Spende durch die SAPV Mettmann, die das Christliche Hospiz erhalten hat. „Es lohnt sich, diese Arbeit zu unterstützen“, erklärt der ärztliche Leiter der SAPV Mettmann, Dr. Johann Campean, die ihren Sitz in Velbert an der Flandersbacher Straße hat.

Der ambulante Pflegedienst betreut Menschen in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, einer Leistung für Schwersterkrankte und Sterbende. In der Regel werden die Patienten zuhause betreut. Wenn dies nicht mehr möglich ist, weil sie ängstlich sind oder die Familien sie nicht mehr versorgen können, werden diese Menschen meistens in ein Hospiz gebracht und weiterbetreut.

Dafür arbeitet die SAPV-Mettmann mit unterschiedlichen Hospizen zusammen – unter anderem mit dem Christlichen Hospiz Wuppertal-Niederberg.

„Wenn sie eine Atmosphäre schaffen wollen, die würdig ist für die letzte Zeit des Gastes, dann brauchen wir auch mehr Möglichkeiten“, weiß Campean. Blumen, musikalische Beiträge oder Maltherapien: Das Niveau müsse gehalten werde, damit sich ein Gast wohlfühle. Dafür ist auch die Spende von 10.000 Euro vorgesehen.

Insbesondere für die Aromapflege plant Jennifer Thielen, die Leiterin des Christlichen Hospizes Wuppertal-Niederberg, die Spendensumme ein. Denn die Maßnahme ist ein Extra, das nicht refinanziert wird.

„Es geht nicht nur um Düfte, die Aromapflegeöle sind sehr hochwertig und teuer“, weiß Thielen. Zur Entspannung bei Unruhe oder Angst, bei Juckreiz, Luftnot und Schmerz werden sie unter anderem eingesetzt – und das schon länger.

„Wir führen die Aromapflege gerne durch, da sie vielen Patienten bei der Symptomlinderung hilft. Neben der schulischen Medizin ist sie eine tolle Ergänzung“, berichtet die Hospiz-Leiterin. Auch dem Kulturprogramm sollen die Gelder zugutekommen.

„Spenden sind für das Hospiz sehr wichtig“, weiß Fördervereins-Vorsitzender Hunschede.  Gespendet werde auch während der Corona-Krise. „Nur nicht so oft“, berichtet Klaus Hunschede. Kristina Hinz

Weitere Informationen über die SAPV Mettmann gibt es hier

Mehr zum Christlichen Hospiz Wuppertal-Niederberg steht unter https://www.hospiz-wuppertal.de/