Mehr als 100 Corona-Verstöße in Velbert geahndet

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Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka Foto: Mathias Kehren
Bürgermeister Dirk Lukrafka Foto: Mathias Kehren

Velbert. Bürgermeister Dirk Lukrafka appelliert erneut an Velberter Bürgerinnen und Bürger: „Bitte halten Sie sich weiterhin an die vorgegebenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus!“

In einer Live-Fragerunde am Mittwoch, 24. Februar, auf dem Instagram-Account der Stadt Velbert wies Bürgermeister Dirk Lukrafka auf die derzeitige Entwicklung der Inzidenzwerte im Kreis Mettmann hin und bat die Velberter Bürgerschaft, sich weiterhin an die vom Bund und Land vorgegebenen Regeln zu halten.

Aktuell verzeichnet der Kreis Mettmann einen Inzidenzwert von 72,7 (Stand 25. Februar). „Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Inzidenzwerte im Kreis Mettmann sind in den letzten Wochen zwar gesunken, aber derzeit steigt er ebenso wie in Land und Bund wieder an“, erklärt der Bürgermeister. Dies hänge auch mit der Corona-Mutation zusammen, die inzwischen auch im Kreis Mettmann angekommen sei. „Das, was wir bisher erreicht haben, dürfen wir jetzt nicht wieder verspielen. Es ist wichtig, dass wir uns alle weiterhin an die vorgegebenen Regeln halten“, so Lukrafka weiter.

Der Kommunale Ordnungsdienst sei verstärkt im Velberter Stadtgebiet unterwegs und habe am vergangenen Wochenende mehr als 100 Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung geahndet, berichtete er.

„Die Verstöße nehmen derzeit zu. Das ist eine Tendenz, die der gesamten Entwicklung nicht gut tut. Daher bitte ich Sie nochmals, halten Sie sich weiterhin an die vorgegebenen Hygiene- und Schutzvorschriften. Halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Menschen ein und reduzieren Sie Ihre persönlichen Kontakte“, appellierte Lukrafka an die Bürgerinnen und Bürger.

„Ich weiß, dass die Einschränkungen hart sind. Wir alle wünschen uns, wieder in den Urlaub fahren zu können und dass die Gastronomie und der Einzelhandel öffnen können. Trotzdem gibt es keine andere Alternative zu den bekannten Regeln, damit sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet.“