Kolpingsfamilie Velbert trauert um Heinz Schemken

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Heinz Schemken Foto: Kolpingsfamilie Velbert
Heinz Schemken Foto: Kolpingsfamilie Velbert

Velbert. Die Kolpingsfamilie Velbert und das Kolpingwerk Deutschland trauern um Heinz Schemken, der am 27. Februar verstorben ist.

„Wir trauern um unser Kolpingbruder Heinz Schemken“, schreibt Michael Wolframm im Nachruf und erinnert wie folgt daran, was Heinz Schemken mit Kolping verband: „Adolph Kolping und sein Werk haben das Leben von Heinz nachhaltig geprägt. Er ist mit 18 Jahren Mitglied der Kolpingsfamilie Velbert geworden. Von 1959 – 1962 war er Senior (Vorsitzender) in Velbert. 1986 wurde er bei zwei Mitbewerbern zum Bundesvorsitzenden des deutschen Kolpingwerkes gewählt.

Er gestaltete entscheidend die Wiedervereinigung im Kolpingwerk mit und trug anschließend schwer an der Insolvenz des Kolpingbildungswerkes in Sachsen. Höhepunkt in seinem Leben war sicherlich die Seligsprechung Adolph Kolpings 1991 in Rom, die er in der ersten Reihe erlebte. Nach 18 Jahren Bundesvorsitz, wurde er 2004 zum Ehrenvorsitzenden ernannt, eine der wenigen Ehrungen, die er dankbar annahm.

Ein besonderes Anliegen war ihm der Erhalt der Kapelle St. Nikolaus im Langenhorst, sowie die Abteilung Urgemütlich, dessen Ehrensenator er war und wo er über sehr viele Jahre als Präsident durch die Sitzungen führte.

Heinz war Velberter zeit seines Lebens. Die bergische Heimat hat er über die vielen Jahre seines politischen Lebens beindruckend vertreten, im Deutschen Bundestag, bei Kolping in Deutschland – und auch International – und besonders hier vor Ort.“