Volksbank im Bergischen erreicht selbstgesetztes Ziel

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Die Volksbank-Vorstände Andreas Otto (l.) und Lutz Uwe Magney - hier ein Foto aus der Zeit vor Corona - stellten den Jahresabschluss vor. Foto: Volksbank/Daniel Koebe
Die Volksbank-Vorstände Andreas Otto (l.) und Lutz Uwe Magney - hier ein Foto aus der Zeit vor Corona - stellten den Jahresabschluss vor. Foto: Volksbank/Daniel Koebe

Wuppertal. Die Volksbank im Bergischen Land hat ihr vorläufiges Geschäftsergebnis für das vergangene Jahr vorgestellt. 

Trotz Corona-Pandemie fällt das Resümee zum Geschäftsjahr 2020 bei der Volksbank im Bergischen Land positiv aus. Die bergische Genossenschaftsbank schloss mit einer Bilanzsumme von 2,9 Milliarden Euro.

„Unsere Mitarbeiter haben auch unter diesen besonderen Umständen tolle Arbeit geleistet“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Unseren Kunden und unseren Mitgliedern sind wir dankbar für ihr Vertrauen in unser Haus“, sagt Volksbank-Vorstand Lutz Uwe Magney.

Das selbstgesetzte Ziel, das Eigenkapital der Bank weiter zu stärken, konnte die Volksbank im Bergischen Land auch 2020 erreichen. Sehr gut habe sich das Wertpapiergeschäft entwickelt, obwohl das im Frühjahr 2020 durch die damaligen Verwerfungen an den Aktienmärkten und den weltweiten Corona-Ausbruch zunächst nicht zu erwarten gewesen sei, heißt es von der Volksbank. Hier freuen sich die Vorstände über ein Wachstum von 4,9 Prozent.

Bei den Sparern setze ein Umdenken ein, dass sich heute nur über Geldanlagen wie Wertpapiere und Fonds Rendite erzielen lasse, sagt Andreas Otto.

Trotz Corona ist die Bank auch im Kreditbereich zufrieden. Dies ist dem Immobilienbereich, also privaten Baufinanzierungen, aber vor allem der Bauträgerfinanzierung und gewerblichen Projekten zu verdanken. Im Firmenkundenbereich lag das Augenmerk besonders darauf, die Unternehmen durch die Krisenzeit zu begleiten.

Die Volksbank im Bergischen Land hat Corona-Hilfen in Höhe 76 Millionen Euro an 153 Kreditnehmer bewilligt. „Viele unserer Firmenkunden haben in guten Zeiten Vorsorge getroffen“, stellten Andreas Otto und Lutz Uwe Magney als positiv heraus.

Im Filialbereich führte die Volksbank die Modernisierung ihrer Standorte fort. In Wuppertal-Barmen sind an der neuen Adresse am Werth seit Sommer 2020 nicht nur die Filiale Barmen und das Baufinanzierungs-Center unter einem Dach zu finden, sondern auch die Wuppertaler Spezialisten aus dem Private Banking und die Firmenkundenbetreuer. Die Volksbank-Filiale in Burscheid wurde grundlegend renoviert und neugestaltet; seit Ende Januar dieses Jahres arbeitet das Filialteam in den neuen Räumen.

In diesem Jahr stehen Veränderungen für die Elberfelder Filiale an: Die Volksbank verlegt ihren Standort an den neuen Döppersberg, ab dem Sommer sollen die Kunden dort einen neuen Anlaufpunkt haben. Auch im Bereich der digitalen Infrastruktur setzt die Volksbank im Bergischen Land auf konsequente Weiterentwicklung. „Jeder Kunde, jede Kundin soll uns so erreichen können, wie es ihm oder ihr am liebsten ist: persönlich, am Telefon, über das Online-Banking oder die VR-Banking-App“, erläutert Lutz Uwe Magney. Viele Service-Aufträge können die Volksbank-Kunden über die Online-Filiale inzwischen selbst anstoßen.

Mehr als 160 Vereine und Institutionen freuten sich über eine Spende von der Volksbank im Bergischen Land. Rund 270.000 Euro flossen über das Crowdfunding oder als Sponsoring in gemeinnützige Projekte, soziales und bürgerschaftliches Engagement.