Nach der Schule in zwei Jahren zum Bachelor of Science

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Das Berufskolleg Niederberg und die Mettmanner Fachhochschule der Wirtschaft sind durch die neue Kooperation besser vernetzt. Foto: privat
Das Berufskolleg Niederberg und die Mettmanner Fachhochschule der Wirtschaft sind durch die neue Kooperation besser vernetzt. Foto: privat

Velbert. Das Berufskolleg Niederberg (BkN) und die Mettmanner Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) haben ihre Zusammenarbeit jetzt mit einem umfassenden Kooperationsvertrag besiegelt. So können junge Erwachsene, die im IT-Bereich lernen, schneller zu einem Abschluss kommen.

Junge Menschen, die den Bildungsgang als staatlich geprüfter Informationstechnischer Assistent am Berufskolleg erfolgreich absolviert haben, können danach direkt in das dritte Fachsemester des Bachelorstudiengangs „Angewandte Informatik“ der Hochschule in Mettmann wechseln. Damit können sie bereits nach nur zwei weiteren Studienjahren den Bachelor of Science erlangen, statt in den sonst üblichen drei Jahren.

„Das ist ein echter Zugewinn für unsere Schülerinnen und Schüler, und wir freuen uns, gemeinsam mit der FHDW damit einen Beitrag zur wichtigen Verzahnung von Schule und Studium zu leisten“, so Frank Flanze, Schulleiter am Berufskolleg Niederberg.

Nach seinem Abschluss an der Realschule kam Stefanos mit 16 Jahren und einer Vorliebe für alles, was mit Computern zu tun hat, ans Berufskolleg Niederberg. Drei Jahre später wird er nun seine Prüfung zum Informationstechnischen Assistenten absolvieren. Dann hat er mit nur 19 Jahren die Fachhochschulreife und einen staatlich anerkannten Berufsabschluss erlangt. Sein Plan ist es, danach das Bachelorstudium in Mettmann zu absolvieren. Mit nur 21 Jahren kann Stefanos dann sowohl einen anerkannten Berufs- als auch Hochschulabschluss im gefragten IT-Bereich vorweisen.

Dass die Studierenden ein Jahr Zeit und Geld sparen, lässt auch nach Ansicht des Leiters der Hochschule, Prof. Dr. Andreas Brandt, den Hochschulabschluss für viele motivierte und wissensdurstige Schülerinnen und Schüler in greifbare Nähe gelangen. „Die FHDW kooperiert eng mit zahlreichen Unternehmen in der Region. Der Nachwuchsbedarf an kompetenten IT-Fachleuten ist groß, und die Studierenden werden von unserer Hochschule oft direkt in die Unternehmen geholt.“

Für das kommende Schuljahr bietet der IT-Bildungsgang am BkN noch einige Restplätze an. Unter 02051/3106-0 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler an den Bildungsgangleiter, Stefan Häring, wenden.