Kreis-SPD wählt Bundestagskandidierende

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Kerstin Griese während der Online-Mitgliederversammlung im Homeoffice. Quelle: Büro Griese
Kerstin Griese während der Online-Mitgliederversammlung im Homeoffice. Quelle: Büro Griese

Kreis Mettmann. Kerstin Griese und Christian Steinacker hat die SPD im Kreis Mettmann als Kandidierende für die Bundestagswahl bestimmt.

Die Parteimitglieder tagten aufgrund der Pandemie per Videoschalte, anschließend hatte man eine Briefwahl durchgeführt. Im Wahlkreis Mettmann I errang der Monheimer Christian Steinacker 83,1 Prozent der Stimmen, im Wahlkreis Mettmann II konnte die amtierende Staatsekretärin Kerstin Griese 94,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Kerstin Griese kandidiert im nördlichen Wahlkreis 105 für Ratingen, Velbert, Heiligenhaus und Wülfrath als Bundestagskandidatin um ihre Arbeit als SPD-Abgeordnete und Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales fortzusetzen. „Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit, beste Chancen für alle Kinder, Unterstützung für Familien, sichere Renten und bestmögliche Gesundheitsversorgung und Pflege für alle“, so die 54-Jährige. „Alle diese Themen und noch viel mehr bearbeite ich im Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Parlamentarische Staatssekretärin und als Wahlkreisabgeordnete, die vor Ort in unseren Städten präsent und gut vernetzt ist.“

Christan Steinacker ist Integrationshelfer an einer Förderschule und möchte als Direktkandidat zukünftig den südlichen Teil des Kreises Mettmann mit den Städten Erkrath, Haan, Hilden, Langenfeld, Mettmann und Monheim am Rhein im Bundestag vertreten. Der 44-Jährige kommentiert das Wahlergebnis: „Ich bin natürlich sehr glücklich über das Ergebnis. Aus meiner Sicht wird in den kommenden Jahren entscheidend sein, ob wir die enormen Veränderungen – ob Digitalisierung, Klimawandel, Elektromobilität, künstliche Intelligenz oder auch Ereignisse wie Pandemien und Wirtschaftskrisen – die auf uns zukommen werden, als Gesellschaft meistern werden. Wir müssen den Menschen die Angst nehmen, keinerlei Perspektive mehr zu haben, vor allem, wenn sie nicht ausreichend ausgebildet oder angeblich zu alt sind.“

Der Kreisvorsitzende der SPD Mettmann, Jens Geyer, gratulierte den beiden Kandidierenden: „Mit Kerstin Griese haben wir eine kompetente und engagierte Arbeits- und Sozialpolitikerin aufgestellt, die seit Jahren ihre Fähigkeiten und ihren politischen Kompass unter Beweis stellt. Mit Christian Steinacker schicken wir einen engagierten Kämpfer für Wirtschaft und Umwelt ins Rennen um das Direktmandat. Beide Kandidierenden bringen die notwendige Entschlossenheit und die Fähigkeit mit, entscheidend zur Lösung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen in unserem Land beizutragen.“