Feriencamp in der Natur: Feuer machen und Kräutergarten anlegen

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In Holzkisten haben die Kinder ihre kleinen Kräutergärten angelegt und bepflanzt. Foto: Mathias Kehren
In Holzkisten haben die Kinder ihre kleinen Kräutergärten angelegt und bepflanzt. Foto: Mathias Kehren

Heiligenhaus. Auch unter Corona-Auflagen hat das Entdecker-Feriencamp am Umweltbildungszentrum stattgefunden. Mehr als 40 Kinder und ihre Betreuer haben an vier Tagen die Natur erleben können.

„Die Kinder sind dankbar, draußen sein zu können. Sie genießen es, miteinander Quatsch machen zu können und die Natur zu erleben“, ist Förster Hannes Johannsen zufrieden mit dem Entdeckercamp, das an vier Tagen in der zweiten Osterferienwoche stattgefunden hat.

In vier Gruppen aufgeteilt konnten die Kinder einen kleinen Garten mit Petersilie, Schnittlauch, Kresse und Wildblumen pflanzen. An anderen Stationen standen Werken, Spiele im Wald und Baumpflanzungen für den Bürgerwald auf dem Programm.

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„Diesmal konnten die Kinder auch lernen, wie man am Nordpol Bäume pflanzt“, scherzt Förster Johannsen mit Blick auf den Wintereinbruch nach Ostern. Kalt war es. Und wegen der Corona-Auflagen hatte jede Gruppe diesmal eine eigene Feuerschale, wo ein wärmendes Holzfeuer am Brennen gehalten werden musste.

Die Aufteilung in kleinere Gruppen war nur eine Auflage des Camps unter Corona. Die durchweg geimpften Betreuer mussten sich regelmäßig Corona-Tests unterziehen. Außerdem hatten alle Teilnehmenden ständig Masken zu tragen und mussten ihre Verpflegung selbst mitbringen.

„Wir freuen uns natürlich, dass auch unter den Corona-Auflagen wieder ein Ferienprogramm stattfinden konnte“, freut sich der Vorsitzende des Vereins Umweltbildung, Heinz-Peter Schreven. „Das ist besonders ein Verdienst der hoch motivierten Betreuer, die wieder dafür gesorgt haben, dass die Kinder die Natur erleben konnten.“