Corona-Impfung: Termine für die Jahrgänge 1944 und 1945

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Die Impfungen bei den Über-70-Jährigen gehen weiter mit der Möglichkeit der Terminbuchung für die nächsten beiden Jahrgänge. Foto: pixabay
Die Impfungen bei den Über-70-Jährigen gehen weiter mit der Möglichkeit der Terminbuchung für die nächsten beiden Jahrgänge. Foto: pixabay

Düsseldorf. Das NRW-Gesundheitsministerium hat bekanntgegeben, dass Impfwilligen aus zwei weiteren Geburtsjahrgängen ab Freitag, 16. April, Impfangebote gemacht werden: 1944 und 1945. 

Die Terminvergabe der ersten drei Jahrgänge der Personengruppe zwischen 70 und 80 Jahren schreite zügig voran, resümiert man im NRW-Gesundheitsministerium. Seit vergangenen Freitag sind Terminbuchungen für die Jahrgänge 1942 und 1943 möglich. Am Freitag, 16. April, kommen die beiden Jahrgänge 1944 und 1945 hinzu.

„Innerhalb von etwas mehr als einer Woche konnten 226.000 Bürgerinnen und Bürger der Jahrgänge 1941 bis 1943 einen Impftermin vereinbaren“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt. Eine Terminvereinbarung sei unkompliziert möglich gewesen. „Die Buchungssysteme waren stabil. Wir können die Terminbuchung nun zügig für weitere Jahrgänge öffnen. Damit nimmt das Impfgeschehen weiter Fahrt auf.“

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Zum jetzigen Zeitpunkt haben 16,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen mindestens die Erstimpfung gegen SARS-CoV-2 erhalten, informiert Minister Laumann.

Auch Senioren dieser weiteren beiden Geburtsjahrgänge können sich dann über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen für einen Impftermin anmelden: „Alle Personen, die zwischen dem 1. Januar 1944 und dem 31. Dezember 1945 geboren wurden, sowie deren Lebenspartner können dann einen Impftermin vereinbaren“, konkretisiert das NRW-Gesundheitsministerium. Ohne Termin solle man die Impfzentrum nicht aufsuchen, heißt es aus dem Ministerium. Die Zahl der verfügbaren Dosen sei auf die Anzahl der Anmeldungen abgestimmt.

Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117.

Die Kommunen versenden Einladungsschreiben, diese sind für eine Terminbuchung jedoch keine Voraussetzung. Die Impfung erfolge je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah, so das Ministerium. Paarbuchungen seien möglich. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spiele keine Rolle. „Bei den Impfungen kommen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller Biontech oder Moderna zum Einsatz“.

Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass nach wie vor Termine für die vorherigen Geburtsjahrgänge 1941 bis 1943 sowie Personen ab 80 Jahren zur Verfügung stehen. Weitere Jahrgänge sollen in Kürze freigeschaltet werden.