Im DIVI-Register werden die verfügbaren sowie freien Intensiv-Kapazitäten erfasst. Foto: Volkmann
Im DIVI-Register werden die verfügbaren sowie freien Intensiv-Kapazitäten erfasst. Foto: Volkmann

Kreis Mettmann. Die Piraten im Kreis Mettmann haben die Kreisverwaltung um eine Stellungnahme zur Situation im Bereich der Intensivbetten gebeten.

Anzeige

„Am Freitag war die Lage sehr angespannt“, so Thomas Küppers, Gruppensprecher der Piraten im Kreistag, zur Situation bezüglich der intensivmedizinischen Kapazitäten im Kreis Mettmann. Die Piraten ziehen dazu die Daten des DIVI-Intensivregisters heran.

Das intensivmedizinische Fachpersonal aus zugelassenen deutschen Krankenhäusern meldet täglich die aktuellen Zahlen. Im Register wird dabei der Ist-Zustand erfasst.

Im DIVI-Intensivregister sind derzeit für den Kreis Mettmann vier freie Intensivbetten gemeldet – 60 von 64 verfügbaren Betten sind demnach belegt. In 17 Fällen werden Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung versorgt, elf von ihnen müssen invasiv beatmet werden.

Am Freitag hatten die Kreis-Piraten sich an die Kreisverwaltung gewandt, um nachzufragen, welche Maßnahmen der Kreis beabsichtigt vorzunehmen – zudem wollten die Piraten wissen, ob aktuell konkrete Maßnahmen ergriffen würden, um „zusätzliche Intensivbett- Kapazitäten im Kreis Mettmann zu schaffen“.

„Wir hoffen, dass der Kreis zusätzliche Kapazitäten bereitstellen kann“, so Gruppensprecher Küppers.