Die SGN in Velbert und der VPN in Langenfeld können nun auch Soziotherapie anbieten. Foto: Der Paritätische NRW
Die SGN in Velbert und der VPN in Langenfeld können nun auch Soziotherapie anbieten. Foto: Der Paritätische NRW

Velbert/Kreis Mettmann. Duch den erfolgreicher Vertragsabschluss der Wohlfahrtspflege und der Krankenkassen ist ein Soziotherapie-Angebot für psychisch erkrankte Menschen flächendeckend möglich. Das teilt der Paritätische Wohlfahrtverband im Kreis Mettmann mit.

Fast drei Jahre haben die Verbände der Krankenkassen und die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege über die Soziotherapie verhandelt. „Wir haben so lange darauf gewartet. Jetzt werden Menschen erreicht, die bis dato keine Hilfe bekommen haben“. Karin Wichmann, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Sozialpsychiatrischen Gesellschaft Niederberg (SGN) in Velbert, ist die Freude über den Vertragsabschluss zur Soziotherapie deutlich anzuhören. „Menschen, die bisher mit ihrer psychischen Erkrankung allein geblieben sind, sind jetzt deutlich besser zu erreichen“. „Ja, das sind gute Nachrichten“ stimmt ihr Carsten Frese zu. Er ist der Geschäftsführer des Verbunds für Psychosoziale Dienstleistungen (VPD) mit Sitz in Langenfeld.

Beide Institutionen, die unter dem Dachverband des Paritätischen arbeiten, bieten Menschen, die Hilfe brauchen, ein breites Angebotsspektrum an. Manchen Menschen konnten sie bislang jedoch nicht so helfen, wie sie wollten  – beispielsweise Menschen mit schweren depressiven Phasen, Menschen, die sich in einer chronischen Alkohol,- oder Medikamentenabhängigkeit befinden oder die schizophren sind.

Dank der Soziotherapie ist es der SGN und dem VPD jetzt möglich, an diese Menschen heranzutreten; sie an die Hand zu nehmen. Ziel ist es, psychisch kranken Menschen eine neue Perspektive zu geben, indem ihre gesundheitliche, ihre berufliche oder auch ihr häusliche Situation stabilisiert wird. Es soll verhindert werden, dass sich die Lage der Betroffenen weiter verschlechtert und sie für eine längere Behandlungszeit ins Krankenhaus müssen.

Wer Hilfe braucht erreicht die SGN per E-Mail unter beratung@sgn-niederberg.de und den VPD unter: erstkontakt@vpd-mettmann.de