A44 gesperrt zwischen Essen-Kupferdreh und Langenberg

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An Hochspannungsmast vor blauem Himmel. Symbolfoto: Pixabay/symbolbild
An Hochspannungsmast vor blauem Himmel. Symbolfoto: Pixabay/symbolbild

Velbert/Heiligenhaus. Die Firma Amprion kündigt an, dass am Sonntag, 2. Mai, per Helikopter an Stromleitungen gearbeitet wird. Dafür ist von etwa 5 bis 10 Uhr an diesem Tag eine Sperrung der A44 zwischen Essen-Kupferdreh und Langenberg in beiden Fahrtrichtungen nötig.

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Am Sonntag, 2. Mai, montiert der Übertragungsnetzbetreiber Amprion Flugwarnkugeln an der 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung über der A44. Die Autobahn wird dafür zwischen Essen-Kupferdreh und Langenberg in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Am Montag, 3. Mai, bringt Amprion Vogelschutzmarkierungen an der Höchstspannungsfreileitung bei Burgaltendorf an. Straßensperrungen sind dort nicht erforderlich.

Die 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung verläuft an Haan und Hilden vorbei über Langenfeld bis in die Umspannanlage Opladen. Im Rahmen ihrer Sanierung montiert Amprion Flugwarnkugeln an den neuen Leiterseilen über der A44.

Durch die Montage der weiß-orangen Flugwarnkugeln soll sichergestellt werden, dass die Leiterseile aus der Luft gut zu erkennen sind – beispielsweise wenn ein Helikopter bei einem Unfall auf der Autobahn landen muss.

Außerdem werden im Bereich Burgaltendorf schwarzweiße, bewegliche Stäbe aus Kunststoff an der Leitung befestigt. So können anfliegende Vögel die Seile früher erkennen.

Weiterhin berichtet Amprion: „Die 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung stammt aus den 1960er Jahren und leistet einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit im Ruhrgebiet und im Rheinland. Aufgrund des Alters der Leitung besteht Erneuerungsbedarf. Über eine Strecke von insgesamt rund 60 Kilometern macht Amprion die Stromverbindung bis Oktober 2021 fit für die Zukunft. Dafür ersetzt der Übertragungsnetzbetreiber die oberen 380-kV-Leiterseile, reguliert die Beseilung der unteren 220-kV-Stromkreise nach und tauscht deren Isolatorenketten aus. Zudem werden die Masten stellenweise mit neuen Stahlbauteilen verstärkt.“