Termin-Shopping im Kreis Mettmann ab Samstag möglich

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Einzelhändler wie Arnd Klose aus Velbert können ab Samstag wieder Kunden zum Termin-Shopping empfangen. Sie müssen einen aktuellen Schnelltest vorlegen. Foto: Mathias Kehren

Kreis Mettmann. Womöglich noch an diesem Wochenende könnte auch im Kreis Mettmann die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 sinken.

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Eine “stabile Inzidenz” unter 100 – das heißt fünf Werktage hintereinander – löst die erste von zwei Lockerungsstufen aus. Das würde bedeuten: Auch der Handel, der nicht zur Grundversorgung gehört, darf wieder öffnen. Kunden müssen einen (negativen) Schnelltest vorweisen, brauchen aber keinen Termin mehr. Die Zahl der Kunden wird auf einen pro zehn Quadratmeter beschränkt.

Bei einer Lage “stabil” unter 100 darf auch die Außengastronomie öffnen. Die Gäste müssen einen Schnelltest vorlegen können. Hotels können wieder private Gäste beherbergen, bei einer Auslastung bis zu 60 Prozent.

Erlaubt wären unter anderem auch Konzerte unter freiem Himmel, Öffnungen von Minigolfanlagen oder Kletterparks sowie Übernachtungsangebote auf Campingplätzen.
Im Kreis Mettmann könnte das alles Ende Mai wieder erlaubt sein. Vorausgesetzt die Corona-Lage entwickelt sich weiter wie bisher: mit sinkenden Infektionszahlen.

Der Handel im Kreis Mettmann darf ab diesem Samstag für das sogenannte Termin-Shopping wieder öffnen. „Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat in seiner Allgemeinverfügung vom 20. Mai festgestellt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Mettmann seit fünf Werktagen unter 150 liegt“, meldet die Kreisverwaltung Mettmann. Damit ist ab diesen Samstag, 22. Mai, Termin-Shopping (Click & Meet) wieder möglich.

„Voraussetzung ist neben der vorherigen Terminvereinbarung ein negatives Testergebnis. Erlaubt ist ein Kunde pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die Kontaktdaten der Kunden und der Zeitraum des Aufenthaltes im Geschäft sind zu erfassen.“

Am Donnerstag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 114,9.