Auch eine Ratinger Familie soll sich in Velbert Birth, wo es zu einem Ausbruch der indischen Corona-Mutation gekommen ist, angesteckt haben. Foto: Hans-Joachim Kling
Auch eine Ratinger Familie soll sich in Velbert Birth, wo es zu einem Ausbruch der indischen Corona-Mutation gekommen ist, angesteckt haben. Foto: Hans-Joachim Kling

Velbert/Ratingen. Nachdem sich eine Familie in Ratingen mit dem Corona-Virus infiziert hat, haben die Ermittlungen des Kreisgesundheitsamtes ergeben, dass die Familie Kontakt zu dem mit der indischen Virus-Variante infizierten Cluster in Velbert hatte und die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass es hierbei zur Ansteckung gekommen ist.

Die Sequenzierungsergebnisse der Proben aus der Ratinger Familie hätten am Dienstagabend noch nicht vorgelegen, so das Kreisgesundheitsamt. Damit fehle bis jetzt auch die Bestätigung, ob es sich auch in Ratingen um die indische Variante handelt. Trotzdem sei das erweiterte Umfeld der Familie getestet worden. Von den insgesamt 61 Tests sei „nur einer“ positiv gewesen.

In Velbert wurden im Zuge der Kontaktverfolgung mittlerweile 19 weitere infizierte Personen in acht Haushalten außerhalb des betroffenen Hochhauses entdeckt. Die Bewohner des Hochhauses wurden am Dienstag ein weiteres Mal getestet, erklärt das Kreisgesundheitsamt weiter zu den Ergebnissen der Kontaktverfolgung.