Bunte Ballons als Zeichen gegen Antisemitismus und Ausgrenzung

79
Die Beteiligten am Bündnis gegen Antisemitismus haben mit einer Soldiaritätsaktion auf die Bündnisziele aufmerksam gemacht. Foto: Mathias Kehren
Die Beteiligten am Bündnis gegen Antisemitismus haben mit einer Soldiaritätsaktion auf die Bündnisziele aufmerksam gemacht. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Das Velberter Bündnis „Aktiv gegen Antisemitismus“ hatte zu einer Solidaritätsaktion mit Menschen jüdischen Glaubens aufgerufen. Nach kurzen Ansprachen von Bündnisvertretern und Gästen wurden 400 bunte Ballons gen Himmel steigen lassen.

“Die Aktion ist als Zeichen gedacht, für Frieden und Versöhnung, gegen Antisemitismus und dafür, dass das jüdische Leben einen festen Platz in unserer Gesellschaft hat”, erklärt Pfarrer und Bündnismitglied Gisbert Punsman über den Hintergrund der Aktion. Ihm zur Seite steht Pastor Frank Uphoff von der Christusgemeinde Velbert der ebenfalls das Bündnis aktiv vertritt. “Wir sehen aktuell wieder eine wachsende antisemitische Entwicklung in Deutschland, dagegen möchten sie ein Zeichen setzen”, so Uphoff.

Das Velberter Bündnis „Aktiv gegen Antisemitismus“ ist 2019 auf Initiative der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael und Paulus gegründet worden. Ihm gehören aktive Einzelpersonen, Kirchengemeinden, Schulen und Organisationen an. Es steht allen Interessierten offen, die sich gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einsetzen möchten.

-Anzeige-
blank