Kommunales Rechenzentrum beauftragt schnellere Netzanbindung

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Ein Mann tippt auf einer Computertastatur. Foto: pixabay
Ein Mann tippt auf einer Computertastatur. Foto: pixabay

Kamp-Lintfort. Mehr Bandbreite für Verwaltungen, Schulen und Homeoffice: Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat die Verdoppelung seiner zentralen Internetanbindung auf den Weg gebracht.

Damit steht den Nutzern des Zweckverbandes zukünftig eine Bandbreite von zweimal 20 Gigabit in der Sekunde zur Verfügung. Mit der Aufrüstung sorgt der Verband für eine bessere Erreichbarkeit seiner Services und stabile Netze. „Damit ist der Zweckverband für die zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet“, betonte Verbandsvorsteher Dr. Andreas Coenen.

Hintergrund des Beschlusses des Koordinierungskreises im KRZN ist der sprunghafte Anstieg im Bandbreitenbedarf durch die Corona-Pandemie. Dafür sorgten unter anderem die erweiterte Nutzung von Home-Office-Arbeitsplätzen und der Einsatz von Videokonferenzen in Verwaltungen und Schulen. Um dies zu ermöglichen, richtete das KRZN Fernzugänge für den heimischen Arbeitsplatz per VPN (Virtual Private Network) ein. Diese dienen dazu, sicher vom heimischen Arbeitsplatz aus arbeiten zu können.

„Wir gehen davon aus, dass die Arbeit im Homeoffice und der Einsatz von Videokonferenzen in Verwaltung und Schule auch nach dem Ende der Corona-Pandemie fester Bestandteil des Arbeitsalltags bleiben werden“, ist sich der Verbandsvorsteher sicher. Mit dem Beschluss zur Verdoppelung der Bandbreite reagiere man vorausschauend auf die sich ändernden Anforderungen.

Die Bedeutung des Beschlusses werde deutlich, wenn man sieht, dass das KRZN für rund 18.000 Büroarbeitsplätze in Rathäusern und Verwaltungen am Niederrhein Informationstechnik zur Verfügung stellt, erklärt das Kommunale Rechenzentrum.

Über die zentrale Internetanbindung sind alle Internetangebote der Verwaltungen für Bürger und Bürgerinnen erreichbar. Zudem sind im speziell gesicherten und vom KRZN betriebenen Niederrheinnetz, das alle Verwaltungen mit dem Rechenzentrum verbindet, Bandbreitenerweiterungen geplant.