Erstimpfungen auch wieder in Impfzentren – Termine für festgelegte Personengruppen

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Im den NRW-Impfzentren gibt es wieder Termine für Erstimpfungen. Foto: pixabay
Im den NRW-Impfzentren gibt es wieder Termine für Erstimpfungen. Foto: pixabay

Düsseldorf. Wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilt, sollen die Impfzentren ab Mittwoch, 23. Juni, wieder Erstimpfungen anbieten können. 

In der kommenden Woche werden laut Gesundheitsministerium rund 80.000 Impfdosen von Biontech für Erstimpfungen in den Impfzentren zur Verfügung stehen. In der Folgewoche seien es noch einmal 150.000 Dosen.

Damit starten wieder Erstimpfungen in den Impfzentren, zunächst jedoch für festgelegte Personengruppen. Ab 8 Uhr am kommenden Mittwoch können zunächst über 60-Jährige sowie Jugendliche ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Impftermine in den Impfzentren vereinbaren. Ebenso können Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin vereinbaren.

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Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 11. Juli 2021. Die Terminbuchung ist online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 möglich.

Festgelegte Gruppe für Erstimpfungen:

Die folgenden Personengruppen können laut Gesundheitsministerium ab Mittwoch, 23. Juni, 8.00 Uhr Impftermine über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen in einem Impfzentrum buchen:

      • Personen ab 60 Jahren
      • Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf nach einer SARS-CoV-2-Infektion – Der Nachweis der entsprechenden Vorerkrankung erfolgt über eine formlose Bescheinigung des behandelnden Arztes, die zum Impfzentrum mitzubringen ist.
      • Beschäftigte in Krankenhäusern sowie
      • Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

„Ich bin froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen in den Impfzentren wieder Tempo machen können“, meint NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Die Impfzentren liefen weiterhin auf Hochbetrieb und hätten alleine in den letzten vier Wochen insgesamt über 1,7 Millionen Zweitimpfungen durchgeführt.

Impfungen in Praxen und Betrieben laufen parallel weiter

„Parallel dazu laufen die Impfungen in Arztpraxen und Betrieben“, ergänzt Laumann. „Mittlerweile ist knapp ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung vollständig geimpft. Es gibt aber noch genug Menschen, die auf einen Impftermin warten. Insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen sollen nicht länger warten müssen. Je nach Bedarf werden wir in den kommenden Tagen weitere Schwerpunkte setzen.“

Der Gesundheitsminister weist zudem darauf hin, dass nach den Planungen des MAGS bis Ende Juli alle impfwilligen Personen über zwölf Jahren in Nordrhein-Westfalen eine Erstimpfung erhalten können. Laumann erklärt: „Die Bugwelle an Zweitimpfungen, für die wir alle durch den Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffmengen benötigt haben, nimmt nun ab. Zwar stehen nun noch die Zweitimpfungen für die sogenannte „AstraZeneca-Osteraktion“ unmittelbar bevor.

Aber wir haben auch wieder Biontech-Impfstoff, den wir für Erstimpfungen nutzen können. Ich gehe davon aus, dass alle Menschen über 12 Jahren, die einen Impftermin haben wollen, bis Ende Juli auch schon ein erstes Mal geimpft sein können. Damit hätten wir dann einen weiteren Meilenstein in der Impfkampagne des Landes und auf dem Weg zur Herdenimmunität erreicht“.

Das nordrhein-westfälische Ministerium weist zudem darauf hin, dass Kinder im Alter von zwölf bis unter sechszehn Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (bspw. wg. einer Vorerkrankung), beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.

Seitens des Bundes seien dem Land Nordrhein-Westfalen bis zur Kalenderwoche 24 insgesamt 10,2 Millionen Impfdosen angekündigt und geliefert worden, die meisten davon mit dem Bointech-Wirkstoff (6,9 Millionen Dosen). Von Moderne kamen 1,3 Millionen Dosen, von Astrazeneca 1,8 Millionen sowie von Johnson & Johnson 200.000 Dosen.