Der LVR vergibt Preise für inklusive Projekte. Bild: LVR
Der LVR vergibt Preise für inklusive Projekte. Bild: LVR

Köln. Der Landschaftsverband Rheinland vergibt zum zweiten Mal den Mitmän-Preis für inklusive Projekte. Bewerbungen sind bis 30. September möglich.

Bereits zum zweiten Mal können sich Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung in diesem Jahr für den Mitmän-Preis des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) bewerben. Mit dem ausgelobten Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro sollen Projekte von Menschen bis 27 Jahre ausgezeichnet werden, die sich für Respekt, Solidarität, Toleranz und Humanität einsetzen und ihre Wirkung vor allem im Rheinland entfalten.

Dabei entfallen 5.000 Euro auf den ersten, 3.000 Euro auf den zweiten und 2.000 Euro auf den dritten Platz. Bewerbungen können bis zum 30. September online eingereicht werden unter www.lvr.de/mitmaen.

Egal, ob als Soloprojekt oder im Team, digital oder analog, große oder kleine Initiative – bewerben können sich alle, die mit ihren Projekten einen Beitrag für eine inklusivere Gesellschaft leisten und sich für die vom LVR vertretenen Werte und Themen engagieren.

Dass mit dem „Mitmän“ ausdrücklich eine jüngere Zielgruppe angesprochen wird, hat einen Grund: „Die junge Generation formt unsere Zukunft und die Gesellschaft, in der wir leben werden. Als LVR ist es uns wichtig, dass sie von Toleranz, Offenheit und Gleichberechtigung geprägt ist. Deshalb wollen wir all diejenigen sichtbar machen und ehren, die sich für diese Werte einsetzen und sich mit ihrem Engagement heute schon für morgen stark machen“, sagt Lorenz Bahr, LVR-Dezernent für Kinder, Jugend und Familie.

Im vergangenen Jahr wurde der Preis erstmalig vergeben. Der dritte Platz ging an „Die Barriere-Checker“, die sich dafür einsetzen, Hürden im Alltag abzubauen. Den zweiten Platz belegte der „Lauftreff Oulusee“, an dem Jung und Alt sowie Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt mitwirken und mitgestalten. Die Bonner Jugendgruppe „Generation Z kann doch was“ erhielt den ersten Preis für ihr Engagement im Bereich sozialer und gesellschaftspolitischer Themen, das sich zum Beispiel in dem selbst konzipierten Theaterstück „5 vor 12 – It’s just happening“ widerspiegelt.