Wohnmobil-Wiegen der Polizei stößt auf überregionales Interesse

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Wohnmobile und Gespanne baten die Beamten auf dem Mitarbeiterparkplatz der Kreispolizeibehörde auf die Waage. Foto: Polizei
Wohnmobile und Gespanne baten die Beamten auf dem Mitarbeiterparkplatz der Kreispolizeibehörde auf die Waage. Foto: Polizei

Mettmann. Sicher in den Urlaub mit Wohnwagen oder Wohnmobil – unter diesem Motto hat die Verwiegungsaktion der Kreispolizeibehörde Mettmann am heutigen Samstag gestanden. Das Interesse war groß.

Zwischen 9 und 15 Uhr seien 54 Wohnmobile und 12 Wohnwagen-Gespanne von den Beamten des Verkehrsdienstes gewogen worden, resümiert die Polizei, die sich über den großen Andrang und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger freut.

Die Bilanz fiel positiv für die Vorbereitungen der Wohnmobilhalter aus: Nur sechs Fahrzeuge seien „zu schwer“ unterwegs gewesen – und auch dabei nur im Bereich zwischen fünf und zehn Prozent.

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Verstöße wurden nicht geahndet, da der Aktionstag der Information und Unfallprävention dienen sollte. „Normalerweise muss für eine Überladung in diesem Bereich mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro gerechnet werden“, mahnt die Kreispolizeibehörde.

Die Aktion zog Fahrerinnen und Fahrer nicht nur aus dem Kreis Mettmann an: Sie kamen unter anderem aus Köln, Wuppertal und Mülheim an der Ruhr in die Kreisstadt, um sich sich von den Beamten kostenfrei zur Ladungssicherung beraten zu lassen. Das scheint manchmal nötig zu sein, wie ein Beispiel belegt.

„Da die mobile Achslastwaage des Verkehrsdienstes beide Achsen separat verwiegen kann, fiel beispielsweise auf, dass ein Wohnmobil nur auf der hinteren Achse 200 Kilo „zu schwer“ war“, so die Polizei. Grund dafür sei ein Motorroller gewesen, den der Fahrer im hinteren Innenbereich des Wohnmobils abgestellt und auch korrekt gesichert hatte. „Damit die Fahrt in den Urlaub, für den das Wohnmobil bereits fertig gepackt war, dennoch losgehen konnte, entschied sich der Fahrer, seinen Frischwassertank zu entleeren, um auf das vorgeschriebene Gewicht zu kommen.“