Unwetter: Im Vergleich zu anderen Städten “hatten wir in Heiligenhaus Glück”

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Umgeknickte Bäume riefen die Wehr auf den Plan. Foto: Feuerwehr Heiligenhaus
Umgeknickte Bäume riefen die Wehr auf den Plan. Foto: Feuerwehr Heiligenhaus

Heiligenhaus. Sturmtief “Bernd” hat innerhalb kürzester Zeit für eine Vielzahl von Feuerwehreinsätzen in Heiligenhaus gesorgt. 

Die Heiligenhauser Feuerwehr pumpte Wasser ab und beseitigte umgefallene Bäume.” Eine Führungskraft unterstütze die Feuerwehr in Erkrath sowie später im Führungsstab des Kreises Mettmann”, so die Feuerwehr. Bis Donnerstagmittag war die Feuerwehr im Stadtgebiet im Einsatz.

Die Heiligenhauser Retter halfen zudem in Erkrath aus: In der Nacht zu Mittwoch rief die Kreisleitstelle eine Führungskraft der Feuerwehr Heiligenhaus nach Erkrath, um dort bei den Einsätzen zu unterstützen. Eine weitere Einsatzkraft lieferte mit einem Lastwagen der Feuerwehr Sandsäcke an.

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Bis Mittwochabend blieb es ruhig in Heiligenhaus, die erste sturmbedingte Alarmierung erfolgte um 19.42 Uhr. Kurz danach gingen diverse Einsätze bei der Feuerwehr ein, so dass die Kreisleitstelle die gesamte Feuerwehr alarmierte. Bis Donnerstagmittag arbeitete die Feuerwehr Heiligenhaus rund 35 Einsätze ab.

Das Unwetter zog nicht spurlos an Heiligenhaus vorbei. Foto: FW Heiligenhaus
Foto: Feuerwehr Heiligenhaus

“Im Vergleich zu anderen Städten im Kreis, hatten wir in Heiligenhaus Glück. Die Herausforderung war, die zeitgleichen Einsatzmeldungen zu koordinieren”, erklärt Pressesprecher Marco Bayer. “Dafür besetzten wir bis in die Nacht unsere Einsatzzentrale, die für Großschadenslagen die Koordinierung der Einsatzkräfte im Stadtgebiet übernimmt und die Kreisleitstelle damit entlastet” so Bayer weiter. Parallel unterstütze eine Führungskraft den einberufenen Stab in
Mettmann.

An der Isenbügeler Straße waren mehrere Bäume abgeknickt. Die Gefahr, dass in der Dunkelheit weitere Bäume umfallen und auf die Einsatzkräfte stürzen war zu groß. Die Ordnungsbehörde und die Technischen Betriebe Heiligenhaus sperrten die Straße am späten Abend ab. Die Sperrung wird vermutlich bis Donnerstagabend andauern. Die Einsatzschwerpunkte der Feuerwehr bezogen sich entlang des Rinderbachs, des Abtskücher Stauteichs, der Ruhrstraße und der Hofermühle.

Donnerstagnachmittag hatte erneut eine Führungskraft der Feuerwehr Heiligenhaus
den Stab in Mettmann unterstützt.

“Wieder einmal lässt sich festhalten, dass die städtischen Einrichtungen und die
Feuerwehr sehr gut zusammenarbeiten. Auch im gesamten Kreis unterstützen sich
die Feuerwehren wo sie nur können” resümiert Bayer.