Corona: Kreis Mettmann rettet sich unter Inzidenzgrenze

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Vorerst gerettet: Es muss nicht weitergezählt werden bei den Tagen - die Inzidenz liegt heute wieder unter 10. Foto: Volkmann
Vorerst gerettet: Es muss nicht weitergezählt werden bei den Tagen - die Inzidenz liegt heute wieder unter 10. Foto: Volkmann

Kreis Mettmann. Der Inzidenzwert liegt im Kreis Mettmann am heutigen Samstag bei 9,7 – und damit wieder unter der festgelegten Grenze für die nächsthöhere “Inzidenzstufe”.

Im Kreis Mettmann ist die Corona-Inzidenz wieder gesunken: das Landeszentrum Gesundheit NRW meldete für das Kreisgebiet am heutigen Samstag einen Wert von 9,7. Das Robert-Koch-Institut hat 47 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage erfasst.

Noch am Freitag lag der Wert bei 10,1 und damit genau an jenem Grenzwert, der laut aktueller Coronaschutzverordnung zu Verschärfungen führen kann. Dafür hätte die Inzidenz an acht aufeinanderfolgenden Tagen über 10 liegen müssen – das ist nicht eingetreten. Der heutige Samstag hat die Zählung unterbrochen.

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Das Land NRW hat diesen verlängerten Zeitraum für den Schritt von der “Inzidenzstufe 0” zur “Inzidenzstufe 1” aus gutem Grund festgelegt: Bereits vergleichsweise kleine Schwankungen bei den Neuinfektionszahlen können die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich beeinflussen. Als Hintertür hat sich das Land eine Eingriffsmöglichkeit offen gelassen, sollte das Infektionsgeschehen nicht lokal begrenzt und dynamisch sein. Dann könnte die Frist auf drei Tage verkürzt werden.

Ach acht Folgetagen über 10 lag die Corona-Inzidenz im Kreis Mettmann übrigens zuletzt am 21. Juni. Den Tiefstand im Jahr 2021 hatte man am 30. Juni und 1. Juli erreicht (3,3).

Die Anzahl der Neuinfektionen bewegt sich weiterhin auf niedrigem Niveau. War Wülfrath am 5. Juli noch offiziell “coronafrei”, so gilt das derzeit im Kreis Mettmann ausschließlich für Haan: Dort gibt es aktuell keine Infizierten, Neuinfektionen, Quarantänefälle oder Krankenhauspatienten.