Der Mann, der Einbrechern das Leben schwer macht

523
Kriminalhauptkommissar Udo Wilke hat vielen Menschen geholfen, ihre Häuser und Wohnungen vor Einbrechern zu schützen. Jetzt geht er in den Ruhestand. Foto: Polizei

Kreis Mettmann. Seit 30 Jahren ist Udo Wilke in der polizeilichen Präventionsarbeit beschäftigt. Jetzt geht er in den Ruhestand.

Wie viele Straftaten Kriminalhauptkommissar Udo Wilke in seinen fast 46 Dienstjahren bei der Polizei verhindert hat, lässt sich nicht nachvollziehen. Fakt ist aber: Es gibt kaum jemanden in der Kreispolizeibehörde Mettmann, der seinen beruflichen Fokus so stark auf die wichtige Präventionsarbeit gelegt hat, wie er.

Ende des Monats verabschiedet sich KHK Udo Wilke, der vielen Bürgerinnen und Bürgern als kriminalpolizeilicher Berater im Bereich Einbruch- und Seniorenschutz aus dem Kommissariat Kriminalprävention / Opferschutz bekannt ist, in den Ruhestand.

-Anzeige-
blank

Der 62-Jährige begann seinen Dienst im Oktober 1975 bei der Bereitschaftspolizei in Wuppertal. Nach seiner Ausbildung wechselte er in den Kreis Mettmann und war zunächst in der Polizeiwache Erkrath tätig.

Anfang der 1990er Jahre wechselte er zur damaligen Verkehrssicherheitsberatung. Die Präventionsarbeit sollte für rund 30 Jahre seine berufliche Heimat bleiben. Später verlagerte sich sein Wirken jedoch in den kriminalpräventiven Bereich. Seine Schwerpunkte lagen hier vor allem beim Seniorenschutz und da besonders in der Vorbeugung von Enkeltrick-Delikten sowie in der technischen Fachberatung zur Einbruchsprävention.

In diesen Funktionen war Wilke mit vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Messen, Vorträgen und Info-Ständen im Gespräch und konnte Aufklärung leisten und beraten.

Landrat Thomas Hendele zur Verabschiedung von Udo Wilke: “Polizeiliche Präventionsarbeit liegt mir besonders am Herzen und bildet eine ganz wichtige Säule innerhalb der Kreispolizeibehörde Mettmann. Die Beraterinnen und Berater sind unverzichtbare Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises und helfen nicht nur, Straftaten zu verhindern, sondern auch das Sicherheitsgefühl und damit die Lebensqualität der Menschen zu steigern. Ich danke KHK Wilke ganz herzlich für seine hervorragende jahrzehntelange Arbeit und wünsche ihm alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand.”