Corona-Aufholprogramm: Geld für Kinder in Velbert und Heiligenhaus

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Landtagsabgeordneter Martin Sträßer. Foto: Büro Sträßer/Björn Ueberholz
Der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer. Foto: Büro Sträßer/Björn Ueberholz

Velbert/Heiligenhaus. Viele Kinder und Jugendliche mussten während der Pandemie auf soziale Kontakte, auf Sport und Gruppenerlebnisse verzichten. Um Folgen für die Entwicklung junger Menschen abzumildern, haben Bund und Land das Programm „Aufholen nach Corona“ beschlossen.

Aus dem Bereich des Familienministeriums werden dabei über die Haushaltsjahre 2021 und 2022 rund 107 Millionen Euro investiert, von denen 424.293,57 Euro direkt an das Jugendamt in Velbert und 131.371,97 Euro nach Heiligenhaus gehen.

„Mit dem Aufholprogramm wollen wir Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ermöglichen“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer. Schwerpunkte seien die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe für Angebote der sozialen Arbeit an Schulen, Mittel für zusätzliche Freiwillige im Freiwilligen Sozialen oder ökologischen Jahr sowie für Angebote für Jugendarbeit. Darüber hinaus könne das Geld verwendet werden, um Jugendfreizeitangebote, internationale Jugendbegegnungen und Wochenend- und Ferienfreizeiten zu unterstützen.

Dafür stelle das Land gemeinsam mit dem Bund den örtlichen Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe Gelder zur Verfügung. „Es soll für neue Angebote, zur Ausweitung bestehender Angebote oder zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben bei diesen Angeboten verwendet werden“, so Sträßer. „Die Mittelverteilung direkt auf die Kommunen soll gewährleisten, dass vor Ort entsprechend der konkreten Bedarfe Projekte, Angebote und Leistungen gefördert werden. Die Jugendämter können damit eigene Angebote und solche freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe fördern, damit Kinder und Jugendliche nicht zu Verlierern der Pandemie werden.“