Laschet besucht Bataclan-Gedenkstätte in Paris

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Armin Laschet legt eine weiße Rose an der Gedenkstätte für die Opfer der Anschläge in Paris ab. Foto: Dorothea Hülsmeier/dpa
Armin Laschet legt eine weiße Rose an der Gedenkstätte für die Opfer der Anschläge in Paris ab. Foto: Dorothea Hülsmeier/dpa

Paris. Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat vor seinem Gespräch mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch die Konzerthalle Bataclan in Paris besucht.

An einem Gedenkstein für die 90 Opfer des Terroranschlags vom 13. November 2015 legte der NRW-Ministerpräsident eine weiße Rose nieder.

Bei einer Anschlagsserie an dem Tag hatten Extremisten des Islamischen Staats (IS) in der französischen Hauptstadt 130 Menschen getötet. In der Konzerthalle «Bataclan» richteten sie ein Massaker an. Am Mittwoch startete unter hohen Sicherheitsvorkehrungen in Paris der Terrorprozess um die Attentate.

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Ganz Europa nehme Anteil an dem, was Frankreich an diesem Tag empfinde, sagte Laschet. «Das war ein Anschlag auf unsere Lebensform, unsere europäische Lebensform.» Diese müsse Europa gemeinsam verteidigen. Die Täter des Anschlags hätten in Brüssel gelebt, seien durch Deutschland gereist und hätten die Anschläge in Paris verübt. «Das macht deutlich: Wir können diesen internationalen Terrorismus nur europäisch gemeinsam bekämpfen», sagte Laschet. «Wir brauchen mehr Europa gegen den Terrorismus.»

Zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl wollte Macron Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten am Nachmittag zu einem Gespräch im Élysée-Palast empfangen.