Velbert: Eigene Ladekarte für E-Autos

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Bert Gruber von den Stadtwerken Velbert hat die neue Ladekarte "LadeBERT" vorgestellt. Auf dem Gelände des Netzballvereins steht eine von 46 Ladesäulen in der Stadt. Das ist gut für Mitglieder, Gäste und Anwohner, freut sich Klaus Jaeger, zweiter Vorsitzender des Vereins. Foto: Kling

Velbert. Die Stadtwerke Velbert haben eine eigene Ladekarte für E-Autos. Eigentümer dieser Karte können damit an 10.000 Ladepunkten in Deutschland und 140.000 in Europa tanken.

Die Stadtwerke haben sich mit der Ladekarte, die den Namen „LadeBERT“ trägt, dem Netzwerk ladenetz.de angeschlossen. „Mit dem Preis von 38 Cent pro Kilowattstunde sind wir weit billiger als der Durchschnitt“, sagt Bert Gruber, Kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Velbert, der heute die neue Ladekarte vorgestellt hat. Dieser Durchschnitt liege bei 44 Cent.

Die monatliche Gebühr pro Karte beträgt 3,90 Euro. Bestellt werden kann die Ladekarte online auf www.stadtwerke-velbert/e-mobilitaet.de oder direkt im Kundencenter der Stadtwerke in der Friedrichstraße 168. Die Karte ist für alle Interessenten: Wer sie nutzen möchte, muss kein Kunde der Stadtwerke Velbert sein und auch nicht in Velbert wohnen.

„In diesem Jahr haben wir die Ladeinfrastruktur deutlich verdichtet“, erklärt Gruber. Die Anzahl der Ladesäulen in Velbert wurde fast verdreifacht von 17 auf 46 Ladesäulen.

Eine der 46 Ladesäulen ist auf dem Parkplatz des Netzballvereins Velbert entstanden. Für den Ausbau der Ladeinfrastruktur haben die Stadwerke öffentliche Plätze an den Standorten des täglichen Lebens gewählt, wie beispielsweise dem Vereinsleben in Velbert.

Auch an der Ladesäule am Netzballverein kann künftig mit der Ladekarte der Stadtwerke Strom getankt werden. „Immer mehr Mitglieder fahren schon ein E-Auto“, berichtet Klaus Jaeger, Stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Für die, wie auch die Besucher der Gästemannschaften, sei es gut, direkt an der Anlage Strom tanken zu können.

Genutzt werden können die beiden Ladepunkte auch von Anwohnern. Ein Nachbar, erklärt Klaus Jaeger, macht schon regelmäßig Gebrauch davon.