Streit in Remscheid eskaliert heftig: Schwerverletzte

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Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Symbolfoto: Volkmann
Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Symbolfoto: Volkmann

Remscheid. Nach einer Schlägerei mit Messerangriff hat die Polizei in Remscheid eine Mordkommission eingerichtet.

Wie die Staatsanwaltschaft Wuppertal und die Polizei gemeinsam mitteilen, kam es am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr an der Konrad-Adenauer-Straße, im Bereich der Haltestellen eines Einkaufscentrums, zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Zwei Männer seien schwer verletzt worden.

Zuvor kam es laut Behörden zu einem Streit, der in einer Prügelei in einem Bus der Linie 655 mündete. Die Streitenden seien am Qumiperplatz in den Bus eingestiegen – als die fünf Personen, bestehend aus einer zweiköpfigen Personengruppe und einem Trio, an der Konrad-Adenauer-Allee ausgestiegen seien, sei die Situation eskaliert.

„Das Trio griff ihre beiden 16- und 24- jährigen Kontrahenten erneut an“, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft. „Sie schlugen und traten mehrfach auf die beiden jungen Männer ein und ließen auch nicht von dem 24-jährigen ab, als dieser schon am Boden lag.“ Einer der Täter habe ein Messer eingesetzt. Die beiden Männer wurde schwer verletzt, befänden sich jedoch nicht in Lebensgefahr.

Die drei Täter flüchteten in Richtung Elberfelder Straße. „Alle drei waren männlich, zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß und etwa 16 bis 17 Jahre alt“, so die Behörde. „Zwei von ihnen hatten kurze blonde Haare und eine schmale Statur. Einer von ihnen war bekleidet mit einem grauen Pullover, einer blauen Jeans und weißen Turnschuhen der Marke Nike. Der andere trug einen schwarzen Pullover, dunkle Jeans und schwarze Schuhe. Der dritte Flüchtige hatte eine kräftige Statur, eine schwarze Oberbekleidung, schwarze Schuhe und eine schwarze Kappe.“

Die Mordkommission sucht nun nach Zeugen der Tat und fragt: Wer ist gemeinsam mit der Personengruppe im Bus gefahren? Wer hat die Situation nach dem Aussteigen aus dem Bus beobachtet? Wer kann Hinweise zu den Flüchtigen geben. Hinweise werden unter der Rufnummer 0202 2840 entgegengenommen.