„Der Freischütz“ kehrt auf die Bühne des Aalto-Theaters zurück

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Ein Szenenfoto aus „Der Freischütz“ mit Maximilian Schmitt (Mitte) als Max. Foto: Martin Kaufhold
Ein Szenenfoto aus „Der Freischütz“ mit Maximilian Schmitt (Mitte) als Max. Foto: Martin Kaufhold

Essen. Drei Vorstellungen der Oper von Carl Maria von Weber ab 9. Oktober im Aalto-Theater.

Packende Szenen wie das Geschehen in der Wolfsschlucht und eingängige Arien wie „Durch die Wälder, durch die Auen“ machen Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ zu einer der populärsten romantischen Opern. In der Inszenierung von Tatjana Gürbaca ist das Werk jetzt wieder am Aalto-Theater zu erleben: Nach der Wiederaufnahme am Samstag, 9. Oktober, um 19:00 Uhr folgen weitere Vorstellungen am 24. Oktober und 14. November. Märchenhaft ist die Handlung: Ein einziger Probeschuss entscheidet über eine glückliche Zukunft des Jägerburschen Max. Trifft er, so darf er – nach altem Brauch – seine geliebte Agathe zur Frau nehmen und erbt nebenbei eine Erbförsterei. Verfehlt er jedoch sein Ziel, verliert er auf einen Schlag alles. Da ist es ein Leichtes für seinen Nebenbuhler Kaspar, ihn in einen Pakt mit dem Teufel zu verwickeln – zumal er eine todsichere Lösung parat hat. Sieben Freikugeln darf Max in der Wolfsschlucht gießen, die ihr Ziel niemals verfehlen … Entstanden unter dem Eindruck der Befreiungskriege gegen die napoleonische Besatzung, stärkte die 1821 in Berlin uraufgeführte Oper den Wunsch der Deutschen nach kultureller Identität. Bis heute kann das Werk als heimliche deutsche Nationaloper gelten. Weber und sein Librettist Johann Friedrich Kind verlegten die Handlung in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg, in der die Menschen von den brutalen Machtkämpfen der christlichen Religion traumatisiert waren.

Die Rolle des Jägerburschen Max übernimmt wie in der Premiere vor drei Jahren Maximilian Schmitt, als Agathe ist die amerikanische Sopranistin Rebecca Davis zu erleben. Heiko Trinsinger verkörpert den Jägerburschen Kaspar, und Wendy Krikken, Mitglied des Opernstudios NRW, debütiert als Ännchen. Erstmals am Pult der Essener Philharmoniker stehen wird Yoel Gamzou: Der Generalmusikdirektor am Theater Bremen gehört zu den begehrtesten Dirigent*innen der jüngeren Generation: 2017 wurde er mit dem „ECHO Klassik“ als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet, in der vergangenen Saison debütierte er an der Bayerischen Staatsoper.

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Ein Einführungsvortrag findet jeweils 30 Minuten vor jeder Vorstellung statt.

Einlassbedingungen: Der Besuch einer Vorstellung ist derzeit nur für nachweislich vollständig Geimpfte, Genesene oder mit einem bestätigten negativen Schnelltest möglich („3G-Regel“). Auf Nachfrage ist zudem ein Lichtbildausweis oder ein vergleichbares amtliches Ausweispapier vorzulegen. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske ist im gesamten Gebäude außer am Sitzplatz notwendig.

Karten (€ 11,00-48,00) für die Vorstellungen im Oktober sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo-Fr 10:00-16:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter T 02 01 81 22-200 (Mo und Sa 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-18:00 Uhr) sowie online unter www.theater-essen.de. Der Vorverkauf für die Vorstellung am 11. November beginnt am 14. Oktober, Vorbestellungen sind schon jetzt möglich.

Gefördert von der Brost-Stiftung