Engagement-Förderung: Mit 1.000 Euro kann „viel bewirkt werden“

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Wülfraths Bürgermeister Rainer Ritsche. Foto: Mathias Kehren
Wülfraths Bürgermeister Rainer Ritsche. Foto: Mathias Kehren

Wülfrath. Der Kreis Mettmann erhält aus deinem Förderprogramm des Landes zum nachbarschaftlichen Engagement 49.000 Euro. Antragsstellungen sind seit dem 1. Oktober möglich – auch für Wülfrather Akteure.

Engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen im Kreis Mettmann können seit dem 1. Oktober bis zum 1. November 2021 einen Antrag auf Förderung im Rahmen des neuen Landesprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ stellen. Der diesjährige Themenschwerpunkt lautet „Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben“. Mit dem Kleinstförderprogramm möchte das Land NRW landesweit bis zu 2000 ehrenamtliche Vorhaben mit einem Festbetrag von je 1.000 Euro fördern.

Insgesamt stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können 49 Projekte im Kreis Mettmann gefördert werden. Wichtig ist, dass mit den Projekten erst nach der Mittelbewilligung begonnen werden darf und dass sie bis zum Jahresende umgesetzt werden müssen. Die Beantragung der Förderung er-folgt über ein Formular in einem Online-Portal, das eine kurze Beschreibung der geplanten Maßnahme und eine Aufstellung der voraussichtlichen förderfähigen Ausgaben enthält. Die erforderlichen Dokumente sind bei www.engagementfoerderung.nrw hinterlegt.

Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung können auf www.engagiert-in-nrw.de abgerufen werden. Die Antragsunterlagen sind zunächst online einzureichen, müssen aber zusätzlich mit der notwendigen Unterschrift versehen bis zum 1. November per Post an die Kreisverwaltung als zuständige Bewilligungsbehörde geschickt werden. Anschrift: Kreis Mettmann, Büro des Landrats, Düsseldorfer Str. 26, 40822 Mettmann.

Die Bearbeitung der Anträge und die Bescheidung der förderfähigen Anträge erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs. Es ist also Schnelligkeit gefragt. Ansprechpersonen bei der Kreisverwaltung sind René Rösgen und Jennifer Hammele, Tel. 02104 99-1028 oder -1025.

„Für unsere Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in Wülfrath ist das Programm eine gute Möglichkeit, kleine Projekte und Vorhaben kurzfristig umzusetzen. Mit einer Förderung von 1.000 Euro kann viel bewirkt werden“, so Bürgermeister Rainer Ritsche.