Kölner Museum zeigt Tricks großer Maler

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Ein Mitarbeiter des Museums schaut sich ein Röntgenbild eine Selbstbildnisses von Rembrandt (r) an. Foto: Federico Gambarini/dpa
Ein Mitarbeiter des Museums schaut sich ein Röntgenbild eine Selbstbildnisses von Rembrandt (r) an. Foto: Federico Gambarini/dpa

Köln. Hatte Rembrandt auch eine Comedy-Seite? Auf jeden Fall scheint er sich auf einem seiner bekanntesten Selbstporträts halb tot zu lachen.

Lange fragte sich die Kunstwelt, was genau ihn wohl so sehr amüsiert. Ein Röntgenbild liefert die Antwort auf diese Frage: Da sieht man, dass sich der Meister in einem früheren Stadium mit Pinsel in der Hand an einer Staffelei dargestellt hatte. Das wiederum spricht stark dafür, dass er sich in der Rolle des griechischen Malers Zeuxis zeigen wollte. Dieser Zeuxis soll sich zu Tode gelacht haben, als er das Bildnis einer komischen alten Frau sah.

In einer am Freitag beginnenden Ausstellung mit dem Titel «Entdeckt! – Maltechniken von Martini bis Monet» enthüllt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum lauter solche Entdeckungen dank moderner Forschung. So erfahren die Besucherinnen und Besucher viel Neues über die Maltechniken von Meistern wie Lucas Cranach, Caspar David Friedrich, Max Liebermann und Claude Monet. Zu sehen sind rund 200 Gemälde.

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