Die Auftaktveranstaltung im Aalto-Theater mit Schülerinnen und Schülern der Gustav-Heinemann-Gesamtschule Essen. Foto: TUP
Die Auftaktveranstaltung im Aalto-Theater mit Schülerinnen und Schülern der Gustav-Heinemann-Gesamtschule Essen. Foto: TUP

Essen. Das Schulprojekt „AkzepTANZ“ von Aalto-Theater und Stiftung Zollverein geht in eine neue Runde: Bei einem gemeinsamen Treffen im Aalto-Theater brachten die beteiligten Projektpartnerinnen und Projektpartner am Donnerstag , 7. Oktober 2021, die zweite Auflage auf den Weg.

Partnerschule ist erneut die Essener Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Deren Schülerinnen und Schüler haben bereits in den vergangenen zwei Jahren erfahren, wie aufregend Musiktheater, Ballett und klassisches Konzert sein können. Das Projekt, das 2019 vom Aalto-Theater und der Stiftung Zollverein ins Leben gerufen wurde, nimmt nun zum zweiten Mal mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche mit in die Welt von Tanz, Konzert und Oper. Dazu gehören Proben- und Konzertbesuche, Gespräche mit Theaterleuten, Backstage-Einblicke und Workshops. Maßgeblich unterstützt wird „AkzepTANZ“ von der RAG-Stiftung und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein (GFF).

Eine Delegation von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und der Schulleitung der Gesamtschule im Essener Stadtteil Schonnebeck durften heute schon einmal ein wenig Theaterluft schnuppern: Gemeinsam mit Projektbetreuerin und Aalto-Dramaturgin Sandra Paulkowsky, den Workshopleiterinnen, Christof Wolf von der Stiftung Zollverein, Dr. Anneliese Rauhut von der GFF und Christine Brockschmidt von der RAG-Stiftung setzten sie den Startschuss für ein weiteres außergewöhnliches Schuljahr. Auf die Jugendlichen warten Proben- und Vorstellungsbesuche und sie werden wertvolle Einblicke erhalten in die Abläufe des Tanz-, Musiktheater- und Konzertbetriebes. Zudem werden sie die Möglichkeit haben, das Welterbe Zollverein besser kennenzulernen. Geht es im ersten Halbjahr noch um einführende Veranstaltungen, setzen sich die Jugendlichen im zweiten Halbjahr in Tanz-, Szenen- und Kunst-Workshops mit einem musikalischen Schwerpunkt-Thema auseinander, wodurch die Akzeptanz klassischer Musik im Alltag gefördert wird. Diesmal richtet sich der Blick auf den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und seine Musik. Einen kleinen Vorgeschmack gab es bereits heute Nachmittag mit einem musikalischen Beitrag von Amelie Wünsche, Violinistin der Essener Philharmoniker, und Aalto-Pianist Wolfram-Maria Märtig. Die Projektleitung hat Marie-Helen-Joël, Theaterpädagogin am Aalto-Theater.

In der ersten Auflage des Projektes „AkzepTANZ“ konnte trotz der Pandemie vieles vom ursprünglich geplanten Umfang verwirklicht werden. Eine gemeinsame Abschlussveranstaltung war zwar nicht möglich, doch dafür entwickelten die Jugendlichen als Projektabschluss den Film „Ludwig van Beethoven – Einsam zwischen Chaos und Musik“ unter Mitwirkung des Folkwang Kammerorchesters Essen. Das Video ist nach wie vor zu sehen unter www.theater-essen.de/oper/kinder-jugend/akzeptanz/.