Weniger Polizisten im Einsatz gegen Geldautomatensprenger

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Der Schriftzug
Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

Düsseldorf. Die niederländische Polizei hat die Zahl der auf Geldautomatensprenger angesetzten Ermittler deutlich reduziert.

Statt drei Ermittlerteams sei nur noch eins auf der Jagd nach den Gangstern, bestätigte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamts am Montag auf Anfrage.

Im LKA sieht man den Schritt kritisch: «Ohne die enge Zusammenarbeit mit den Niederlanden sind unsere Möglichkeiten, Täter zu fassen, extrem beschränkt», warnte Gerd Heitzer, Chef der zuständigen Ermittlungskommission «Heat» nach Angaben der «Rheinischen Post».

Die Täter stammen ganz überwiegend aus den Niederlanden und agieren von dort aus. Die übrig gebliebene Einheit müsse sich nun mit Taten aus dem gesamten Bundesgebiet befassen. Die Zahl der Sprengattacken auf Geldautomaten hatte sich im ersten Halbjahr in NRW mehr als halbiert. In den letzten Tagen hatten sich die Angriffe allerdings wieder gehäuft.