Geballte NRW-Kriminalität bei „Aktenzeichen XY…ungelöst“

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Eine Projektion des Logos der Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» ist zu sehen. Foto: picture alliance / Matthias Balk/dpa/Symbolbild
Eine Projektion des Logos der Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» ist zu sehen. Foto: picture alliance / Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Düsseldorf. Gleich vier Fälle aus Nordrhein-Westfalen sollen am heutigen Mittwoch (20.15 Uhr) mit Hilfe der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY…ungelöst» aufgeklärt werden.

Dabei geht es um die Tötung eines 54-Jährigen in Köln vor fast 30 Jahren. Er sei 1992 auf offener Straße aus dem Nichts von einem jungen Mann angegriffen worden, der bis heute nicht gefasst werden konnte, wie die Redaktion mitteilte.

In Dortmund wurde Ende August 2020 ein irakischer Kurde über Tage ausspioniert und schließlich mit zahlreichen Messerstichen umgebracht. Nun fragt Moderator Rudi Cerne, wer den 37-Jährigen ermordet hat.

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Ein weiterer Fall aus Dortmund ist ein 23 Jahre alter «Cold Case»: Im März 1998 wurde die 84-jährige Anne Saußen in ihrer Wohnung überfallen und überlebte die Tat nicht. In der Sendung sollen neue Ansätze vorgestellt werden, außerdem gebe es inzwischen DNA-Spuren, die zu zwei brutalen Raubmördern führen sollen.

Vor knapp einem Jahr, im November 2020, überfielen vier maskierte Täter mit Messern und Pistolen bewaffnet einen Discounter in Düsseldorf – erbeuteten aber nur schwere Münzgeld-Rollen. Dabei ließen sie sich von Überwachungskameras filmen und die Polizei hofft nun, dass mindestens ein Zuschauer aus dem Millionenpublikum die Räuber erkennt.