Regensburg freut sich auf Paderborn: „Brutale Aufgabe“

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Trainer Mersad Selimbegovic von Regensburg steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Armin Weigel/dpa/Archiv
Trainer Mersad Selimbegovic von Regensburg steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Armin Weigel/dpa/Archiv

Regensburg. Der SSV Jahn Regensburg geht das Top-Duell der 2. Fußball-Bundesliga beim SC Paderborn mit Respekt und Vorfreude an.

«Wenn du wählen könntest, gegen wen du im Moment nicht spielst, wäre es gut, wenn du gerade nicht gegen Paderborn spielst. Aber das können wir nicht wählen», sagte Trainer Mersad Selimbegovic am Mittwoch. «Wir nehmen es an, bereiten uns vor und wollen uns mit Paderborn messen.»

Regensburg belegt in der Tabelle mit 18 Punkten den zweiten Platz hinter dem FC St. Pauli (19), Paderborn (17) ist Tabellendritter. Der Sieger des Spiels am Freitag (18.30 Uhr) würde Pauli als Spitzenreiter ablösen, da die Kiez-Kicker erst am Samstag in Heidenheim spielen. Darum gehe es nicht, betonte Selimbegovic. «Es geht um drei Punkte. Das ist das Einzige, was nach dann zehn Spieltagen zählt.»

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Sowohl Regensburg als auch Paderborn sind so gut wie noch nie gestartet. Die Favoritenrolle sieht Selimbegovic bei den Ostwestfalen. «Ich bin realistisch und muss realistisch bleiben. Wir als Jahn sind in dieser Liga nicht so oft in der Favoritenrolle – und das sind wir auch am Wochenende leider nicht», sagte der Coach. «Das wird eine brutale Aufgabe für uns.» Weiter verzichten müssen die Oberpfälzer auf den verletzten Innenverteidiger Scott Kennedy.