Stadttheater: „Drachenläufer“ nach dem Roman von Khaled Hosseini

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Eine Szene aus dem Stück. Foto: Stadt Ratingen/Volker Beushausen
Eine Szene aus dem Stück. Foto: Stadt Ratingen/Volker Beushausen

Ratingen. Am Dienstag, den 26. Oktober wird im Stadttheater ab 20 Uhr das Schauspiel „Drachenläufer“ von Matthew Spangler nach dem Roman von Khaled Hosseini aufgeführt.

Zum Inhalt heißt es: Kabul, Mitte der 70er-Jahre. Amir und Hassan wachsen wie zwei Brüder auf. In der standesbewussten afghanischen Gesellschaft ist das keine Selbstverständlichkeit, denn Amir kommt aus einem großbürgerlichen Elternhaus, während Hassan der Sohn des Dieners von Amirs Vater ist. Doch ihrer Zuneigung und dem Gefühl der Verbundenheit kann das nichts anhaben. Bis zu dem Tag, an dem sie gemeinsam einen Papierdrachen-Wettbewerb gewinnen. Hassan wird am Ende des Wettbewerbs von einem anderen Jungen zusammengeschlagen und vergewaltigt. Amir beobachtet die Tat, ist aber zu feige, seinem Freund zu helfen. Als Afghanistan in Kriegen versinkt, fliehen Amir und sein Vater über Pakistan in die USA. Amir verliert den Kontakt zu Hassan und erfährt erst Jahre später von dessen tragischem Schicksal. Während einer langen Flucht ist Hassan gemeinsam mit seiner Frau von den Taliban getötet worden. Er hinterlässt einen Sohn, der in Kabul in einem Waisenhaus lebt. Und so macht sich Amir auf den Weg nach Kabul, um endlich zu versuchen, seine Schuld zu tilgen.

Durch die enorme emotionale Wucht und den fast schon archaischen Handlungsbogen wurde »Drachenläufer« von Khaled Hosseini zu einem der erfolgreichsten Bücher der letzten Jahrzehnte. In über 40 Ländern verkaufte sich das 2003 erschienene Buch über 9 Millionen Mal. 2007 kam die Verfilmung des Romans in die Kinos.

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Es gastiert das Ensemble des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel.

Eintrittskarten sind zum Preis von 16,50 bis 19,50 Euro im Kulturamt und an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu bekommen. Reservierungswünsche werden unter Tel. 02102 5504104/-05 entgegen genommen

Für den Besuch der Veranstaltung gilt die 3G-Regel der aktuellen Corona-Schutzverordnung NRW.