Mehr Schüler mit besonderem Förderbedarf in NRW

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Schulranzen stehen in einem Klassenraum auf dem Boden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Schulranzen stehen in einem Klassenraum auf dem Boden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Düsseldorf. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf hat in Nordrhein-Westfalen zugenommen.

Mit 140.950 Kindern waren es im Schuljahr 2020/21 rund 2,5 Prozent mehr als im Schuljahr zuvor, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Donnerstag mitteilte. Rund 78.150 Kinder wurden an Förderschulen unterrichtet – ein Zuwachs von 1,3 Prozent. 62.805 Jungen und Mädchen mit besonderem Förderbedarf – etwa mit starken Beeinträchtigungen beim Lernen oder körperlichem Handicap – lernten an allgemeinen Schulen zusammen mit Kindern ohne Behinderung. Das entspricht einem Anstieg von 4,0 Prozent.

Damit wurden im Schuljahr 2020/21 insgesamt 44,6 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen – und nicht an Förderschulen – unterrichtet. Diese sogenannte Inklusionsquote stieg um 0,7 Prozentpunkte. Inklusion bedeutet, dass Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen – Kinder mit besonderem Förderbedarf haben darauf einen Rechtsanspruch.

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