NRW pflanzt 4500 Bäume als CO2-Kompensation für Dienstreisen

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Blick auf den Landtag in Düsseldorf. Foto: Oliver Berg/dpa
Blick auf den Landtag in Düsseldorf. Foto: Oliver Berg/dpa

Münster. Mit 4500 neu gepflanzten Bäumen will das Land Nordrhein-Westfalen einen Teil des CO2-Ausstoßes bei Dienstreisen kompensieren.

Die Landesregierung hat dafür südlich von Münster 23.000 Euro in die Aufforstung eines Waldstückes investiert, wie sie am Donnerstag mitteilte. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) stellten das Projekt gemeinsam vor.

«Aufforstungsprojekte leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Klimawald eine dauerhafte und zusätzliche CO2-Senke schaffen und unserem Ziel der Klimaneutralität einen Schritt näherkommen», sagte Pinkwart laut Mitteilung. «Unsere Wälder sind unsere Klimaschützer Nummer 1. Der Klimawald zeigt, wie die vielfältigen Leistungen des Waldes honoriert und weiter gestärkt werden können», sagte Heinen-Esser.

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Das Land will nach eigenen Angaben bis 2030 klimaneutral arbeiten. Neben der Sanierung von Verwaltungsgebäuden, dem Bezug von Ökostrom und neuen Photovoltaik-Anlagen investiert das Land ergänzend zu globalen Klimaschutzprojekten jetzt auch in heimische Wälder. Umgesetzt wird das Projekt durch das Landesumweltamt und den Landesbetrieb Wald und Holz. «Mit der Mischung von je mindestens vier Baumarten entwickeln wir klimafitten Wald und sichern seine großen Leistungen für Natur, Umwelt und Mensch am besten», sagte der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz, Andreas Wiebe. Laut Mitteilung hat das Land in den Jahren 2018 und 2019 rund 4700 Tonnen CO2 bei Dienstreisen verursacht.