Kokerei Bottrop erhält Nachhaltigkeitszertifikat

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Blick auf das Gelände der Kokerei Prosper in Bottrop. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild
Blick auf das Gelände der Kokerei Prosper in Bottrop. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Bottrop. Die Kokerei Bottrop hat am Freitag die Zertifizierung der Normungsinitiative «ResponsibleSteel» für Nachhaltigkeit in der Stahlbranche erhalten.

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Wie das Unternehmen ArcelorMittal Bremen mit den Standorten in Bremen und Bottrop mitteilte, sei dies nach drei Jahren Vorbereitung ein «besonderer Erfolg». Die Auszeichnung nahm Arbeitsdirektor und Geschäftsführer Michael Hehemann gemeinsam mit Standortleiter Thomas Degen entgegen.

Hehemann sieht das Gütesiegel auch als Verpflichtung für die Zukunft: «Als innovatives und nachhaltig orientiertes Unternehmen sind wir stolz auf diese Auszeichnung. Nun gilt es, weiter auf diesem Weg zu gehen und zu zeigen, dass wir die Zertifizierung für verantwortungsbewusste Stahlherstellung zu Recht erhalten haben.»

Der «ResponsibleSteel»-Standard soll helfen, im Transformationsprozess nicht nur die Stahlherstellung klimaneutral zu machen, sondern auch die ganze Bandbreite der sozialen und ökologischen Herausforderungen an den Standorten zu bewältigen.

Die Kokerei, in der seit 1928 Koks hergestellt wird, hat eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Jahren die Emissionen von Staub durch eine Vielzahl an Umweltinvestitionen deutlich gesenkt. Neben verringerten Auswirkungen durch groben Staub sei insbesondere der Niederschlag beim Feinstaub weit unter das gesetzlich anzustrebende Niveau gesenkt worden. Insgesamt investierte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge am Standort Bottrop in den zurückliegenden Jahren mehr als 25 Millionen Euro in den Umweltschutz. Unter anderem wurden ungenutzte Flächen auf dem Werksgelände zu Blühwiesen umgestaltet.