Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz

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Foto: Helios-Klinikum Niederberg
Foto: Helios-Klinikum Niederberg

Velbert. Dr. Gerd Degoutrie, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Helios-Klinikum Niederberg wird im Medizinforum am Dienstag, 26. Oktober, ab 18 Uhr, über Ursachen und die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten bei Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz aufklären und Tipps für einen starken Beckenboden geben.

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Die Veranstaltung findet im Helios Klinikum Niederberg, Robert-Koch-Str. 2 (Sitzungszimmer 1&2) in Velbert statt. Es gelten die allgemein üblichen Regeln: getestet (Schnelltest, max. 24 Stunden alt), vollständig geimpft oder genesen. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine telefonische Terminvereinbarung gebeten: 02051/ 982-1701.

Das Helios-Klinikum informiert über die Veranstaltung wie folgt: „Es gibt Krankheiten, über die man nicht gerne spricht: Blasenfunktionsstörungen und Harninkontinenz gehören dazu. Doch nur, wenn man über seine Beschwerden auch spricht, kann das Leiden mit modernen Behandlungsverfahren geheilt oder gelindert werden. Die Medizin bietet heute viele Möglichkeiten – vom Beckenbodentraining bis zum operativen Eingriff.“

„Probleme des Beckenbodens treten häufig bei Frauen auf und können die Lebensqualität negativ beeinflussen“, weiß Dr. med. Gerd Degoutrie, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Helios Klinikum Niederberg. Die Geburt eines Kindes, Operationen wie bei Blasenkarzinom, neurologische Erkrankungen u.a. können die Regelung der Beckenbodenmuskulatur durcheinanderbringen. „Auch das Körpergewicht, Medikamente oder falsche Verhaltensweisen können den Beckenboden beeinträchtigen“, so Dr. Degoutrie weiter.

Und weiter heißt es von der Klinik: „Der Beckenboden, anatomisch in der Mitte des Körpers angesiedelt, stellt das Fundament des Körpers dar. Er schließt den Bauchraum nach unten ab und trägt dessen gesamten Inhalt wie Blase, Darm und Gebärmutter. Ein intakter Beckenboden verrichtet seine Arbeit völlig unbemerkt – erst, wenn er durch Veränderungen oder Erkrankungen in seiner Arbeit eingeschränkt wird, tritt der Beckenboden unangenehm in den Vordergrund. Bei einer Fehlfunktion des Körpers im Bereich der Blase, Harnwege oder der Verschlussmuskeln, kann die betroffene Person den Urin nicht mehr zurückhalten und es kommt zu einem unfreiwilligen Abgang, welcher als sehr unangenehm empfunden wird.“