Mettmanner Krankenhaus verstärkt Kardiologie

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Das Evangelische Krankenhaus in Mettmann. Foto: André Volkmann
Das Evangelische Krankenhaus in Mettmann. Foto: André Volkmann

Mettmann. Die Kardiologie im Evangelischen Krankenhaus Mettmann wächst weiter: Neben den Chefärzten Haltern und Scheuble, sowie den Oberärzten Lindstaedt und Oetken hat Facharzt und Funktionsoberarzt Endre Nagy das Team verstärkt.

Im Herzen der Kreisstadt sollen die kardiologischen Patienten aus dem 120.000 Einwohner großen Einzugsgebiet optimal versorgt werden. Möglich machen solle das die Abteilung Kardiologie mit einem fachlich hochspezialisierten Team und moderner Ausstattung, um das gesamte Spektrum an kardiologischen Krankheitsbildern diagnostizieren und konservativ oder interventionell behandeln zu können – vor Ort oder in Zusammenarbeit mit den Herzzentren in der Region.

Trotz zuletzt widriger Umstände entwickelt sich die Abteilung weiter. Genau das sei das Ziel für Georg Haltern, der seit September 2020 die Kardiologie als weiterer Chefarzt leitet, heißt es aus dem Mettmanner Krankenhaus. Gemeinsam mit Chefarzt Lothar Scheuble ist das EVK Mettmann einer der Adressen für kardiologische Erkrankungen. „Patienten erfahren eine wohnortnahe medizinische Behandlung auf höchstem Niveau – in familiärer Atmosphäre, fernab der Fließbandarbeit“, heißt es.

„Der 24/7 Linksherzkathetermessplatz wurde bereits vor drei Jahren im EVK Mettmann etabliert und sukzessiv ausgebaut. Seither hat sich die Herzinfarktversorgung für die Menschen in der Region enorm verbessert“ erläutert Haltern. Er ist im Kreis Mettmann zu Hause und kennt das Krankenhaus. „Nähe und Kompetenz, das ist nicht nur ein Slogan, das ist genau das, was unsere Abteilung und das gesamte Krankenhaus an diesem Standort ausmacht. Das ist ein Faktor, der in riesigen Krankenhäusern nicht mehr gelebt wird; nicht weil man es nicht will, sondern weil es die Prozesse in riesigen Krankenhäusern nicht mehr möglich machen“ erklärt er einen der Gründe, warum er seine Expertise im EVK Mettmann und nicht beispielsweise bei einem Maximalversorger einbringt.

Beide Chefärzte haben gemeinsam mit ihrem Team viel vor: „Diese Abteilung hat alles was sie braucht: kompetente und qualifizierte Expertise, die modernste technische Ausstattung zur Diagnostik und Behandlung, innovative Verfahren, die direkte Anbindung zur Intensivstation, eine moderne Überwachungsstation, ein gutes Netzwerk zu den Herzzentren und eine individuelle, zugewandte Betreuung der Patienten“, fasst Chefarzt Scheuble zusammen. „Sofern wir einen unserer Patienten mit sehr speziellen Erkrankungen zu unseren Kollegen in einem Herzzentrum übergeben, sind wir mit dabei. Wir sind und bleiben Ansprechpartner für unsere Patienten im EVK Mettmann“, ergänzt Haltern.

Beide Chefärzte wollen zudem verstärkt ihr Assistenzarzt-Team aus- und weiterbilden, auch hier können das breite Behandlungsspektrum der Abteilung und die Fachkompetenz der Chef- und Fachärzte punkten. Gleichzeitig stehen die Assistenzärzte in erster Reihe: „Bei uns ist der medizinische Nachwuchs nicht nur eine Nummer, sondern voll ins Team integriert.

Sie werden vom ersten Tag angebunden und lernen hautnah am Patienten“, erklärt Haltern, der wie er sagt, Kardiologe aus Leidenschaft ist.

Sein Ziel und das Ziel seines gesamten Teams ist es, das beste Ergebnis für die Patienten zu erlangen. „Erkrankungen des Herzens sind heute eine Volkskrankheit – bei uns sind die Patienten mitten in Mettmann in guten Händen“, so Haltern