Glühwein und Lichterketten: Weihnachtsmärkte öffnen

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Markthändler bauen ihre Stände für den Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone in der Innenstadt auf. Foto: Fabian Strauch/dpa
Markthändler bauen ihre Stände für den Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone in der Innenstadt auf. Foto: Fabian Strauch/dpa

Essen. Viele der weit mehr als 300 Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen locken von dieser Woche an zahlreiche Besucher mit Glühwein, Punsch und gebrannten Mandeln.

Nach dem coronabedingten Totalausfall der Weihnachtsmärkte im Lockdown des vergangenen Jahres freuen sich die Stand- und Budenbetreiber ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger auf die traditionellen Märkte in der Adventszeit. Genau 50 Tage vor Heiligabend hatte der 45. Weihnachtsmarkt im Essener Stadtteil Steele bereits am Donnerstag einen Frühstart hingelegt. «Endlich geht es wieder los», sagte eine Standbetreiberin.

Angesichts steigender Infektionszahlen und der nach wie vor ernsten Corona-Lage gilt auf den meisten Märkten entweder die sogenannte 2G-Regel (Geimpfte oder Genesene) oder die 3G-Regel, das heißt: Geimpfte, Genesene und Getestete dürfen die vorweihnachtlichen Märkte besuchen.

Die Veranstalter sind gehalten, die jeweils geltenden Vorschriften – zumindest stichprobenartig – zu überwachen. So gehören Polizisten, Ordner oder Stadtmitarbeiter in diesem Jahr zum Erscheinungsbild im Lichterschein. Auch die Abstände zwischen den Hütten und Buden sind meist größer als gewohnt, um Gedrängel so gut es geht zu vermeiden.