Glasfaserausbau für „weiße Flecken“ in Wülfrath

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Glasfaserleitungen sollen für schnellere Internetverbindungen sorgen. Foto: pixabay/symbolbild
Glasfaserleitungen sollen für schnellere Internetverbindungen sorgen. Foto: pixabay/symbolbild

Wülfrath. Bei den Ausschreibungen für die Breitbandförderung in Wülfrath hat sich laut Stadtverwaltung die Firma Muenet aus Rosendahl durchgesetzt.

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Die Stadt plant, nach Zugang des Fördermittelbescheides des Bundes, voraussichtlich Anfang 2022 mit dem Telekommunikationsunternehmen einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Auch ein vorzeitiger Baubeginn sei mit dem Fördermittelgeber abgestimmt worden.

„Ich freue mich sehr, dass wir nun den Glasfaserausbau in Wülfrath starten und Wülfraths Breitbandinfrastruktur weiter zukunftssicher ausbauen. Heute ist es nicht mehr notwendig, die große Bedeutung dieser Infrastruktur zu erläutern und somit bin ich sicher, dass diese Investition von öffentlichen Mitteln an der Stelle gut eingesetztes Geld ist“, erklärt Bürgermeister Rainer Ritsche die Bedeutung des Projektes für Wülfrath.

Der Ausbau im Rahmen der „Weißen-Flecken-Förderung“ ist im nördlichen Stadtgebiet gestartet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2022 sollen alle Arbeiten an der zukunftssicheren Breitbandinfrastruktur abgeschlossen werden. Die Maßnahme zielt vor allem auf den Anschluss von Haushalten mit weniger als 30 Mbit/s Bandbreite ab.

Der gesamte Ausbau kostet laut Stadtverwaltung zirka  4,9 Millionen Euro. „Das umfangreiche Ausschreibungsverfahren nebst Fördermittelbeantragung hat die städtischen Wirtschaftsförderung betrieben und erfolgreich zum Abschluss gebracht.“ Voraussichtlich für Januar 2022 erwartet die Stadt Wülfrath den endgültigen Förderbescheid. Die Förderung wird jeweils zur Hälfte von Bund und Land getragen. „Da sich die Kommune in der Haushaltssicherung befindet, übernimmt das Land NRW den städtischen Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent“, heißt es aus dem Rathaus.

„Künftig verbinden rund 45.000 Meter Glasfaser insgesamt 196 Anschlussadressen mit zuverlässigem Highspeed-Internet“, informiert Patrick Nettels, Geschäftsführer der Firma MUENET GmbH & Co. KG und fügt hinzu „Das Glasfasernetz ist zukunftssicher. Es bietet ausreichend Potential für die stetig steigenden Datenmengen der nächsten Jahrzehnte“.

Rund 200 Privatadressen werden gefördert. Diese werden, sobald der endgültige Förderbescheid vorliegt, gemeinsam von Kommune und dem Unternehmen informiert.

Als Anlaufstelle für Rückfragen zum Ausbauvorhaben steht die MUENET GmbH & Co. KG, Andreas Richter, E-Mail: richter@muenet.net, Telefon: 02566/269296 zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Glasfaserausbau der MUENET GmbH gibt es auch im Internet unter: www.muenet-glasfaser.de/orte/kreis-mettmann/wuelfrath-gefoerdert/