Mit dem Heimatpreis in die neue Session gestartet

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Bürgermeisterin Sandra Pietschmann überreicht dem FKK-Vorsitzenden Jens-Christian Holtgreve (l.) und dem Hoppeditz Michael Heinemann den Heimatpreis 2021. Foto: Kreisstadt Mettmann
Bürgermeisterin Sandra Pietschmann überreicht dem FKK-Vorsitzenden Jens-Christian Holtgreve (l.) und dem Hoppeditz Michael Heinemann den Heimatpreis 2021. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Zum Start in die fünfte Jahreszeit hat Bürgermeisterin Sandra Pietschmann dem Fest Komitee Karneval (FKK) den Heimatpreis 2021 im Namen von Rat und Verwaltung überreicht.

Zum Auftakt der Karnevalssession 2021/22 hatte der Verein, der den Mettmanner Karnevalszug organisiert und durchführt, zur ersten närrischen Sause des Jahres ins „Türmchen“ eingeladen. Der Heimatpreis wurde zum dritten Mal verliehen. Das Kino und die Kulturvilla haben die Auszeichnung, die mit 5000 Euro dotiert ist, bereits erhalten.

„Ihr habt den Heimatpreis wirklich verdient. Denn Ihr steht mit dem FKK für die Karnevalstradition in Mettmann. Ihr organsiert einfach alles rund um den Zug. Ich weiß, wie schwer das ist, wie viel Energie, wie viel Freizeit, wie viele Stunden ihr in den Zug investiert“, dankte Bürgermeisterin Pietschmann den Vereinsmitgliedern.

FKK-Vorsitzender Jens-Christian Holtgreve nahm den Preis mit den Worten entgegen: „Damit hatten wir im Leben nicht gerechnet.“ Einen Teil des Geldes will der Verein als Rücklage auf die hohe Kante legen, der andere Teil soll in die Kamelle-Grundausstattung von Kitas, Schulen und karitativen Vereinen gesteckt werden, die im nächsten Jahr beim närrischen Höhepunkt in Mettmann dabei sein werden. Außerdem denkt der Verein darüber nach, im kommenden Jahr eine professionelle Tanzgarde im Zug mitziehen zu lassen.

Wie die FKK-Mitglieder hofft auch Bürgermeisterin Pietschmann, dass der Zug trotz Corona im kommenden Jahr durch die Straßen ziehen kann. Das Motto des närrischen Lindwurms steht jedenfalls fest: „Nix is wie et war – jetzt simma wieder da!“

Als sich die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß im Jahr 2010 aus personellen und finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage sah, den Mettmanner Karnevalszug zu organisieren und durchzuführen, war FKK-Vorsitzender Holtgreve zur Stelle. Mit ein paar Freunden und Bekannten übernahm er zunächst privat die Organisation des Zuges. „Wir sind überhaupt keine Jecken, aber den Zug wollen wir nicht sterben lassen“, sagt er damals. Am 11.11.2012 gründeten Holtgreve und seine Mitstreiter schließlich den Verein FKK , dessen einziges Vereinsziel die Durchführung des Karnevalszugs ist.