„Intermodellbau“: Digitale Dampfloks und Drohnenfußball

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Auf einem Banner an der Außenwand des Eingang Nord ist das Logo der Intermodellbau-Messe zu sehen. Foto: Fabian Strauch/dpa
Auf einem Banner an der Außenwand des Eingang Nord ist das Logo der Intermodellbau-Messe zu sehen. Foto: Fabian Strauch/dpa

Dortmund. Mit Neuheiten rund um Modelleisenbahnen, Flugzeuge oder Schiffe im Miniaturformat, ferngesteuerte Rennwagen und Baumaschinen ist die «Intermodellbau» in Dortmund gestartet.

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Von Mittwoch bis Samstag zeigen 325 Aussteller aus 13 Ländern bei der weltgrößten Publikumsmesse für Modellbau und Modellsport technische Weiterentwicklungen, nationale und internationale Trends. Weil in der Pandemie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wegfielen und die Menschen mehr Zeit daheim verbrachten, spürt die Branche nach eigenen Angaben starken Aufwind.

Das Hobby Modellbau erfreue sich deutlich wachsender Beliebtheit und das zeige sich auch an gestiegenen Umsätzen, betonte der Handelsverband Spielwaren-Einzelhandels (BVS). Erwachsene hätten ihre Leidenschaft wiederentdeckt und teilten sie zunehmend mit ihren Kindern und Enkeln, schilderte BVS-Geschäftsführer Steffen Kahnt kurz vor Messestart. Es gebe viele technologische Fortschritte, die in Dortmund zu sehen seien.

Im Eisenbahnbau hält die Digitalisierung weiter Einzug. Viel Hightech stecke auch in ferngesteuerten Baumaschinen, Lastwagen, Rennautos, selbstgebauten Schiffen und Fliegern. Die Modelle würden zudem feingliedriger und widerstandsfähiger, hieß es bei der Messe und mehreren Verbänden wie dem Minicar-Club oder dem Modellbahnverband Moba. Zu den Highlights gehöre eine Flugdrohne im Kunststoffball (drone ball), die sich ins gegnerische Tor steuern lässt – ähnlich wie beim Fußball, aber ferngesteuert und in der Luft. Besucher können viele Geräte zu Land, Wasser, auf Schienen und in der Luft testen.