Schalke: Grammozis unbeirrt von Kritik, ohne Sané in Bremen

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Trainer Dimitrios Grammozis von Schalke lacht. Foto: Stefan Puchner/dpa
Trainer Dimitrios Grammozis von Schalke lacht. Foto: Stefan Puchner/dpa

Gelsenkirchen. Trainer Dimitrios Grammozis vom FC Schalke 04 hat sich vor dem Absteiger-Duell der 2. Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen am Samstag (20.30 Uhr/Sport1 und Sky) nach außen unbeirrt von der steigenden Kritik an seiner Person gezeigt.

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«Ich habe schon viel gehört über meine Person. Ich merke, dass die Kritik nicht kleiner wird, wenn man verliert», sagte er am Donnerstag: «Aber ich kann mich nur wiederholen: Mir macht die Arbeit total Spaß. Ich fokussiere mich auf die Arbeit mit den Spielern. Und wir haben intern alles besprochen.»

Nach der 2:4-Heimniederlage gegen Darmstadt ist Schalke derzeit nur Fünfter, Bremen sogar nur Achter. «Bremen ist ein starker Gegner», sagte Grammozis: «Aber wir sind auch stark, wir werden uns nicht verkriechen.»

Schon wieder fehlen wird Abwehrspieler Salif Sané, der gegen Darmstadt nach überstandenen Knieproblemen gerade seine ersten drei Minuten in dieser Saison absolviert hatte. «Er hat sich im Training eine muskuläre Verletzung im hinteren Oberschenkel zugezogen und wird circa drei Wochen ausfallen», sagte Grammozis: «Das ist sehr schade, weil er gerade wieder im Kommen war.»

Mittelfeldspieler Dominick Drexler gab sich ebenfalls gelassen. «Es ist schon ein Vorteil, wenn man in dieser Liga eingespielt ist», sagte er und verwies auf St. Pauli, Regensburg oder Nürnberg: «Bremen und Schalke hatten einen großen personellen Umbruch. Wir müssen uns schnell finden. Im Umkehrschluss kann man aber sagen: Wir werden immer besser. Und die anderen müssen so gut bleiben, wie sie sind, um oben zu bleiben.»