Bürgerbus: Weiterhin Start im Frühjahr angepeilt

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Freuen sich auf den Start des Busses: Peter Nachtigall, Stefan Wigge, Ilona Bungert-Dellit, Michael Au, Hans Anton Fliegauf, Bodo Nowodworski, Michael Peters und Klaus Bartel. Foto: Verein
Freuen sich auf den Start des Busses: Peter Nachtigall, Stefan Wigge, Ilona Bungert-Dellit, Michael Au, Hans Anton Fliegauf, Bodo Nowodworski, Michael Peters und Klaus Bartel. Foto: Verein

Mettmann. Im Weltspiegel-Kino hatten sich die Mitglieder des Bürgerbusvereins zur Jahresversammlung getroffen.

Insgesamt 28 Mitglieder fanden sich zu der ersten Vollversammlung seit Vereinsgründung im Jahr 2019 ein. Das vergangene Jahr hatte die Planungen des Bürgerbusvereins durchgerüttelt. Die Bestellung eines Busses hatte sich aufgrund der pandemischen Lage verzögert.

„Nun ist er aber endlich bestellt und ein Liefertermin im Frühjahr 2022 wurde angekündigt,
allerdings mit der Einschränkung, dass die Hersteller mit den Lieferketten keine Probleme
bekommen“, berichtet Vereinsgeschäftsführer Klaus Bartel. Und auch das Interesse ist große: Derzeit hat der Verein 70 Mitglieder. „Annähernd 40 Interessierte stellen sich der Gesundheits- und Fahrprüfung der Rheinbahn“, so Bartel. „Es wird erwartet, dass deutlich mehr als 20 ihr ‚Go‘ als Fahrer bekommen. Damit wäre der Bürgerbus startfähig.“ Weitere Engagierte sucht der Verein dennoch.

An der Optimierung der Strecke hat der Verein ebenfalls gearbeitet. Auf der Jahreshauptversammlung wurde ein Film gezeigt, der den Streckenverlauf darstellt. Das Werk soll demnächst auch auf der Homepage unter www.bürgerbus-mettmann.de zu sehen sein. Untätig sind die Vereinsmitglieder nicht: Aktuell vermarktet man die Werbeflächen auf dem Bus.

Vereinsrechtliche Tagesordnungspunkte sind ebenfalls abgearbeitet worden, darunter Vorstandswahlen und die Präsentation des Jahresabschlusses. „Am Ende der Versammlung herrschte trotz der gegenwärtigen Corona-Entwicklung der Optimismus vor, dass im ersten Halbjahr 2022 die Menschen in Mettmann den Bürgerbus und damit das neue Mobilitätsangebot in ihrer Stadt erleben und benutzen können“, freut sich Bartel.