Anklage nach mutmaßlichem Missbrauch auf Campingplatz

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Ein Relief zeigt das Haupt der Justitia mit verbundenen Augen. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild
Ein Relief zeigt das Haupt der Justitia mit verbundenen Augen. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Münster. Dreieinhalb Monate nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch eines Kindes auf einem Campingplatz in Ladbergen hat die Staatsanwaltschaft Münster Anklage erhoben.

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Sie wirft einem heute 31-jährigen Mann aus Niedersachsen laut Mitteilung von Donnerstag vor, den 11-jährigen Jungen aus Dortmund schwer sexuell missbraucht zu haben. Außerdem soll der Osnabrücker auf seinem Handy Bilder von missbrauchten Kindern und Jugendlichen abgespeichert haben. Die Aushilfe des Campingplatzes nördlich von Münster soll den Jungen in seinem Urlaub mit den Eltern auf und außerhalb des Geländes in drei Fällen missbraucht haben.

Laut Staatsanwaltschaft äußert sich der Angeschuldigte bislang nicht zu den Vorwürfen. Über die Zulassung der Anklage muss jetzt das Landgericht Münster entscheiden.